USA
Südstaaten

NetObjects Fusion Paper Airplane

Sabine und Michael

Die tägliche Erfahrung lehrt, das diejenigen, welche viel reisen, an Urteilskraft gewinnen; dass die Gewohnheit  - fremde Völker, Sitten und Gebräuche zu beobachten, den Kreis Ihrer Ideen erweitert und sie von manchen Vorurteilen befreit.

Francois Pierre Guillaume Guizot

Hinweis: Vor der Einreise sollte man sich auf der Seite des Auswärtigen Amtes über die Einreisebestimmungen informieren und auf der Seite des
Homeland Security die ESTA Unterlagen  auszufüllen

Flughafen Atlanta

Flughafen Atlanta

Wir waren im Jahr 2013 knappe 3 Wochen mit dem Auto in den Südstaaten unterwegs.

In dieser Zeit haben wir die US Staaten: Georgia, Tennessee, Mississippi, Alabama und Louisiana besucht.

Nachdem wir in Atlanta gelandet und unseren Mietwagen geholt hatten, ging es über den Highway 85 in die Hauptstadt von Alabama, nach Montgomery.

Was kann man über Montgomery sagen? Also, vielleicht lag es dran das es an diesem Tag unendlich heiß war, aber für eine Hauptstadt war da gar nichts los. Keine Leute auf den Strassen. Vielleicht liegt es auch daran das die Innenstadt wirklich tot ist, da gibt es keine Geschäfte oder Bars oder sonstige Vergnügungseinrichtungen. Aber der Regierungsbereich macht schon einiges her wie man auf dem Bild sehen kann.

Regierungspalast Montgomery

Regierungspalast Montgomery

Wir ließen die Hauptstadt hinter uns und fuhren auf dem Highway 86 nach Mobile. Dort ging es dann auf den Hw 163 nach Dauphin Island. Auf dieser kleinen Insel, von welcher man nach Florida Richtung Pensacola schauen kann, liegt ein altes Fort (Fort Gaines Anno 1821) aus dem Bürgerkrieg. Rund um die Insel sieht man eine Menge Bohrtürme. Ein Leck in solch einem Bohrturm war vor einigen Jahren an einem großen Delphin sterben schuld.

Nachdem wir nun in der absoluten Mittagshitze von mindestens 40 Grad Celsius das Fort und die Insel erkundet hatten kam die Abkühlung im vollklimatisierten Auto, einem Ford Escape, gerade richtig. Nun fuhren wir wieder über den Highway 90, immer am Meer lang, bis nach Mandeville. Dieser Ort liegt nördlich des Lake Pontchartrain. Wir haben diesen Weg nach New Orleans gewählt da wir unbedingt den Lake Pontchartrain Causeway durch den See nach New Orleans fahren wollten. Am Nachmittag sind wir dann in New Orleans, im Hotel Holliday Inn, am Superdome angekommen.

Fort Gaines

Fort Gaines

Brücke nach Dauphin Island

Brücke nach Dauphin Island

Was soll man über New Orleans sagen. New Orleans ist einfach umwerfend. Während unseres Aufenthaltes lag die Tagestemperatur meist über 40 Grad Celsius und die Luftfeuchte locker über 90%. Das Holliday in liegt wirklich zentral, denn von hier aus kann man die ganze Innenstadt incl. French Quarter und den Bereich am Mississippi, sehr gut zu Fuß erkunden. Das French Quarter sollte man unbedingt einmal am Tag (wir haben dort gefrühstückt) und einmal am Abend besuchen. Es ist beides mal wirklich ein Erlebnis. In New Orleans haben wir auch unsere Raddampfer Fahrt und auch unsere Swamp Tour nach Slidell gemacht. Das nette an dem Besuch war das direkt hinter unserem Hotel der Set für den neuen Planet der Affen Film war und wir nachts dann auch die Explosionen gehört hatten. Wir hatten im Aufzug in unseren Hotel eine nettes Gespräch mit dem Kameramann der uns einiges über seine Arbeit und den Filmdreh erzählte.

Holliday Inn Superdome New Orleans

Holliday Inn Superdome New Orleans

French Quarter

French Quarter

Set zum Planet der Affen

Set zum Planet der Affen

Natchez Steam Boat

Natchez Steam Boat

 Wir hatten uns schon in Deutschland informiert welcher Anbieter bei den Swamp Touren wirklich auf die Tiere und die Umwelt achtet und haben uns daher für Cajune Encounters entschieden.  Bei der Fahrt nach Slidell konnte man noch sehr deutlich die Schäden und Verwüstungen sehen die Katrina verursacht hat. Obwohl ja schon einige Jahre vergangen waren ist zwar New Orleans wieder im Innenstadtbereich vollkommen hergestellt aber in den ärmeren Vorstädten sah es noch ganz anders aus. In Slidell angekommen wurden dann die einzelnen Gruppen für die Boote eingeteilt und dann ging es los.

Suumpfbewohner

Swamp Bewohner

Alligator

Swamp Bewohner

Beides, also Raddampfer und Swamp Tour, sind absolut zu empfehlen und nicht mal sehr teuer. Bei der Raddampfer Tour sollte man aber nur die normale Tour machen und nicht die teure mit Abendessen. Die Leute mit denen wie gesprochen hatten waren von dem Essen nicht gerade begeistert. Wir haben einige Bilder in unserem Fotoalbum eingefügt damit ihr sehen könnt wie schön dieses Stadt ist.  Nachdem wir New Orleans genossen hatten ging es in nord westliche Richtig weiter zur Oak Alley Plantation Dieses ist wohl die größte und schönste Plantage in den von uns bereisten Staaten.

Oak Alley Plantation

Oak Alley Plantation

Nach diesem wirklich interessanten Rundgang durch die Vergangenheit der Südstaaten und der Sklaverei  ging es auf den Hw. 61 an Baton Rouge vorbei nach Natchez. In Natchez selbst gibt es schöne alte Herrenhäuser zu sehen aber auch im Umkreis um diesen schönen Ort gibt es einige alte Baumwollplantagen wie die Longwood Plantation oder die Dunleith Plantation, die Stanton Hall und das Melrose House. Wer hier die Plantage aus dem Film “Vom Winde verweht” sucht wird enttäuscht sein denn diese liegt im Staate Georgia in der Nähe von Savannah. Für uns war Natchez jedoch der Einstieg in einen der wohl schönsten Strassen in den Südstaaten, den Natchez Trace Parkway. Wer Zeit hat sollte diese Strasse unbedingt fahren, sie fängt in Natchez an führt durch Jackson (Alabama)  und endet kurz vor Nashville. An dieser Strasse sind viele Sehenswürdigkeiten wie auch dieser sehr interessante Cypress Swamp den man einige Kilometer nördliches des Meilenstein 340 findet. Es ist nicht sehr groß hat aber eine sehr interessante Atmosphäre.

Cypress Swamp
Cypress Swamp

Cypress Swamp

In Tupelo haben wir dann den Natchez Trace Parkway verlassen und sind dort nach Memphis, die Stadt des Blues,  abgebogen.

Beale Street
Beale Street

Beale Street

Memphis, an erster Stelle habe ich mir Memphis mächtiger vorgestellt. Wenn man so über Amerika liest dann kommt einem beim lesen eh alles so groß und imposant vor, aber wenn man dort ist, dann ist es alles irgendwie anders. So auch in Memphis, aber eines hat Memphis, auch wenn es eine Stadt ist in welcher die Industrie rückläufig ist so hat diese Stadt Blues, nur so kann man es nennen. Wenn ihr die Beale Street entlang geht und diese sich  langsam füllt dann hört man wirklich von allen Seiten den Blues der diese Stadt ausmacht. Zu einem kühlen Bier in einer Kneipe sitzen und Livemusik hören ist wirklich ein Erlebnis was man einfach machen sollte. Memphis bietet auch noch etwas anders ,Elvis. Wir sind keine wirklichen Elvis Fans aber wir hätten es bestimmt bereut wenn wir SEIN  Graceland nicht besucht hätten. Das Anwesen von Elvis dem Kink of Rock and Roll ist absolut sehenswert.

 

Graceland

Graceland

Familiengrab Presley

Familiengrab

Von Memphis aus ging es dann in die nächste Musik Hochburg, nach Nashville.  Nashville die Stadt der Country Musik schlechthin. Nashville empfängt einem schon mit einer mächtigeren Skyline als Memphis und auch die Vergnügungsstrasse, der Broadway ist um einiges imposanter als die Beale Street in Memphis. Hier geht es noch mehr ab als in Memphis. Im Vorfeld haben wir viel über das Tootsie Orchid Lounge gelesen. Einer der ältesten Country Kneipen der Stadt. Größen wie Willie Nelson oder Kris Kristofferson aber auch Rockstars wie Kid Rock, sind dort schon aufgetreten. Als wir am Abend dort waren, war es erstmal schwierig einen Platz zu bekommen, aber wenn man  mal seinen Platz und ein gutes Bier in der Hand hat, wird man durch die Stimmung absolut entschädigt. Die Livemusik war echt vom feinsten und die Stimmung war einfach genial. Übrigens die Bilder vom Parthenon und der Göttin Athene sind nicht in Athen (Griechenland) entstanden. :-)

Tootsie orchid lounge

Tootsie orchid lounge

AT&T Gebäude

AT&T Gebäude

Athene im Parthenon

Athene im Parthenon

Parthenon

Parthenon

Nach wirklich schönen Tagen in Memphis ging es dann wieder auf die Strasse, unser nächstes Ziel war ein Besuch in meiner Kindheit, Juni 1969, nächtelang saß ich vor dem Fernseher und schaute wie damals 400 Mio.  Menschen Weltweit, die erste Landung auf dem Mond. In unserem nächsten Ziel ist diese Technik in einem Museum aufbewahrt. Huntsville ist eine Museum welches man als Weltraum Fan unbedingt besuchen muss. Hier wird die Geschichte, die man vielleicht als Kind nur im Fernsehen sah auch zum anfassen, Realität.

Saturn V

Saturn V

Saturn V Triebwerk

Saturn V Triebwerk

Pathfinder

Pathfinder

Nach diesem Besuch in meiner Kindheit ging es wieder zurück nach Atlanta, Unsere Rundreise endete hier. Nachdem wir unseren Mietwagen wieder abgegeben und dann eingecheckt hatten wartete schon unsere Airbus um uns wieder in einem Nachtflug zurück nach Deutschland zu bringen.

Diese Reise war, wie alle unsere Reisen, leider viel zu kurz. Es gibt so viel zu sehen und wir haben leider nur einen kleinen Eindruck von diesen Staaten erhalten aber diese Eindrücke von Landschaften, Menschen und Begegnungen war einfach überwältigend. Eine wichtiger Eindruck den wir auch gewonnen haben, die Menschen in diesen Staaten sind einfach nur nett, freundlich und unheimlich hilfsbereit. 

Wir werden auf jeden Fall wiederkommen!!!!!

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