Teneriffa

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Sabine und Michael

Die tägliche Erfahrung lehrt, das diejenigen, welche viel reisen, an Urteilskraft gewinnen; dass die Gewohnheit  - fremde Völker, Sitten und Gebräuche zu beobachten, den Kreis Ihrer Ideen erweitert und sie von manchen Vorurteilen befreit.

Francois Pierre Guillaume Guizot

Vom  12.11.215 bis 21.11.2015 haben wir einen Teil unseres Sommerurlaubs auf  Teneriffa verbracht. Von allen Kanarischen Inseln ist  Teneriffa die  Insel die, zumindest mir pserönlich, am wenigsten gefällt.  Landschaftlich hat die Insel sehr viel zu bieten und auch vom Klima her  eine wundervolle Insel, aber leider vollkommen übervölkert. Die  wichtigsten Strassen gehen immer an den Küsten entlang und auch alle  großen Städte liegen dort und somit ist das täglich Verkehrschaos schon  vorprogrammiert.
Auch in den Städten ist es sehr chaotisch und  Parkraum ist sehr rar und somit ist mal eine schneller Besuch in einer  Stadt immer mit einer langen Parkplatz Suche oder mit längeren Laufwegen verbunden. Eines jedoch hat diese Insel mit alle Kanarischen Insel  gemeinsam, die wirklich kurvenreichen Strassen. Somit ist auch diese  Insel als Eldorado zum Motorrad fahren anzusehen.Daher sehe ich als Fazit, Insel einmal gesehen ist ausreichend und wenn es  mal wieder auf die Kanaren gehen sollte dann gibt es bessere  Alternativen als Teneriffa.

Teneriffa (span. Tenerife) ist die größte der Kanarischen Inseln  und gehört zu Spanien. Die Insel ist 83,3 Kilometer lang, bis zu 53,9 Kilometer  (Ost-West-Ausdehnung)  breit und hat eine Fläche von 2034,38 Quadratkilometern. Sie ist mit  906.854 Einwohnern die bevölkerungsreichste Insel Spaniens. Die  Hauptstadt ist Santa Cruz de Ternerife. Die Einheimischen werden Tinerferos genannt.

Pico el Teide

Hier auf der Kanarischen Insel liegt der mit 3718 Metern Höhe höchste Berg  Spaniens, der Pico del Teide. Er ist der dritthöchste  Inselvulkan der  Welt und liegt an der nördlichen Grenze des  Teide-Nationalparks.  Das  letzte Mal brach der Vulkan im Jahr 1798 aus, aber der  gelblich-weiße  Rauch, der zwischen den Lavasteinen aufsteigt, zeugt  davon, dass es im  Inneren immer noch brodelt. Mit der Teide Seilbahn gelangt man fast bis  zum Gipfel des Berges, bis auf  3555 Meter Höhe, das heißt nur, wenn der Wind nicht zu stark oder das  Wetter nicht zu schlecht ist, denn dann  wird der Betrieb der Seilbahn  eingestellt. Von der Seilbahnstation aus  kann man bei klarem Wetter den herrlichen Blick auf die Nachbarinseln El Hierro, La Palma, La Gomera  und Gran Canaria genießen. Den restlichen  Weg bis zum Krater geht es nur zu Fuß. Dafür braucht man  allerdings  eine Sondergenehmigung, die man bei der  Nationalparkverwaltung in Santa Cruz bekommen kann. Für alle, die keine  Sondergenehmigung haben, geht  der Weg nur bis zur Aussichtswarte  Mirador de La Fortaleza. Ein  längerer Aufenthalt auf dem Berg, den die Ureinwohner Echeyde, die  Hölle, nannten, ist nicht gestattet.  Lediglich eine Stunde hat man  Zeit, um zu der Aussichtswarte und wieder  zurück zur Bergstation zu  gelangen. Trotzdem bleibt auf dem schmalen  Steinpfad immer wieder Zeit  für eine kurze Verschnaufpause. Vom Berg  Montana Blanca hat man auch  die Möglichkeit, über einen Wanderweg den  Aufstieg zum Teide komplett  zu Fuß in etwa vier Stunden zu bewältigen. Unterhalb der Seilbahnstation befindet sich auf einer Höhe von etwa 3250 Metern die Schutzhütte Alta  Vista. Nach Voranmeldung kann man hier im  Sommer übernachten und den  Sonnenuntergang genießen. Oberhalb der  Schutzhütte gibt es eine  Eishöhle, an deren Wänden auch im Sommer  Eiszapfen hängen und es einen  zugefrorenen See gibt

Teno  Gebirge

Das Teno Gebirge liegt im Osten von Teneriffa und ist gut erreichbar. Das  Gebirge hat eine maximale Höhe von 1200  Metern über dem Meeresspiegel  und verfügt somit auch in den höheren  Lagen über Baumbewuchs. Für eine  Rundfahrt kann man sich sehr gut einen  Tag Zeit nehmen, denn in diesem  Gebirge gibt es einige sehenswerte Orte  und auch ein Abschluss des  Ausfluges am Strand ist gut möglich .Die meisten Touristen statten bei  einem Ausflug ins Teno Gebirge Masca  einen Besuch ab, denn dieses  usprürngliche Bergdorf ist ein sehr  reizvolles Ausflugsziel. Dort kann  man wunderbar in einen der kleinen  Lokale verweilen und dabei die  Aussicht bewundern oder aber in einen der kleinen Geschäfte stöbern und  eventuell das eine oder andere  Mitbringsel auswählen. So werden  beispielsweise auch Bilder von dem  schönen Dorf angeboten. Aber nicht  nur wegen dem Dorf kommen so viele Touristen bis nach Masca,  denn hier  befindet sich der Einstieg zur Barranco de Masca, einer  Schlucht, die  man bis zum Meer hinunterlaufen kann. Für diese  wunderschöne Wanderung  braucht man unbedingt feste Schuhen und sollte  sich auch insbesondere  mit Getränken versorgen. Für die Wanderung sollte man bei  durchschnittlicher Kondition ungefähr drei Stunden einplanen.  Dieser  Abstieg gilt als einer der reizvollsten Wanderungen Teneriffas.  Wer  hinterher nicht wieder den gleichen Weg nach oben steigen möchte,   sollte sich genügend Geld für ein Wassertaxi mitnehmen. Wenn man einen  Ausflug in das Teno Gebirge unternimmt sollte der  abschließende  Abstecher an den Strand wirklich nicht fehlen, denn hier  kann man bei  Buenavista del Norte den Punta de Teno besichtigen. An  diesem  Aussichtspunkt, der auf einer Landzunge ganz im Westen von  Teneriffa  liegt, kann man bei guter Sicht sogar bis nach La Gomera  schauen, und  der Blick ist immer wieder ein neues Erlebnis. Außerdem  bietet der  kleine Strand mit dem Leuchtturm eine schöne Erholung und  lädt zu einem Aufenthalt ein

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Drachenbaum in Icod de los Vinos

Icod de los Vinos, kann man gar nicht 100%ig übersetzen. Icod stammt  noch  aus der Zeit der Guanchen, wo das Gebiet Ycoden hieß. Daraus   entwickelte sich Icod und durch die Landwirtschaft und dem Weinanbau   enstand dann Icod de los Vinos, was frei übersetzt Schöner Ort des   Weines bedeutet.
Aber nicht nur durch die Weine wurde der Ort bekannt  sondern durch den inselältesten Drachenbaum (Dracaena draco). Bis vor  Kurzem hieß es noch, er sei 3.000 Jahre alt, was man aber auf 400 Jahre  korrigierte. Was  aber der impulsiven Erscheinung keinen Abbruch tut.  Der Drachenbaum ist  aber eigentlich kein Baum, sonder kommt aus der  Familie der  Spargelgewächse (Asparagaceae) und bildet somit keine  Jahresringe. Somit ist ein Ablesen des Alters nicht möglich. So haben  Wissenschaftler  unter Berücksichtigung der Verzweigungen und der  Abstände der  Blühperioden das Alter auf 400 Jahre festgelegt. Nach ca. 8 bis 11  Jahren erscheint die erste Blütenrispe, die Blühzeit ist von  Juli bis  August. Allerdings setzt eine Blühperiode nur alle 15 Jahre  ein. An den  Ästen stehen dann grün-weißliche Blüten, welche später in  braunorange  Beeren erblühen.

Acantilados de los Gigantes

Der Anblick der steilsten Felsen der Insel Teneriffa in der Bucht vom   Badeort Los Gigantes ist grandios. Hier, wo das Teno-Gebirge abrupt   endet, fallen die Steilwände des "Acantilados de los Gigantes" auch "Die Giganten" genannt, bis zu 500 Meter senkrecht ins Meer ab. An diesem   wahrhaft gigantischen Küstenbruch zeigt sich die Bergwelt in all ihrer   beeindruckenden Größe.  Um einen besonders  überwältigenden Blick auf  die Giganten zu haben, ist es zu empfehlen,  mit einem der Boote zu  fahren, welche die Besucher zum Greifen nah an  die Felsen bringen. Die  Bootstouren werden direkt vor Ort am Hafen von  Los Gigantes angeboten.  Meist sind diese Fahrten auch mit einer  Delphinbesichtigung verbunden.  Am Aussichtspunkt Archipenque, oberhalb  der Steilküste gelegen, kann  ein herrlicher Blick auf den westlichsten  Punkt der Insel "Punta de  Teno" mit Leuchtturm, sowie auf die  Nachbarinseln La Gomera und La  Palma genossen werden. Zu Füßen der  Steilküste liegt die kleine etwa  200 Meter breite Playa Los Guios direkt neben dem Jachthafen Puerto  Deportivo. Rings um den Hafen sind zahlreiche Restaurants, kleine   Geschäfte und diverse Anbieter für Freizeitaktivitäten zu finden. Los   Gigantes hat sich mittlerweile zu einem der beliebtesten Urlaubsorte auf Teneriffa entwickelt. Trotz des Ferienbetriebes ist Los Gigantes wie   der Nachbarort Puerto de Santiago aber eher ruhig und familiär  geblieben.

Anagagebirge

Das Anagagebirge im Nordosten von Teneriffa ist ein wahres Paradies für   Naturliebhaber und Wanderer. Das Anagagebirge fasziniert mit tiefe   Schluchten, schroffen Felsen, üppig grünen Nebelwäldern und idyllischen  Bergdörfern. Das Anagagebirge gehört zu den geologisch ältesten  Landschaftszonen von Teneriffa und ist ideal zum Wandern. Vor etwa 10  Millionen Jahren schufen vulkanische Eruptionen dieses Felsmassiv aus  Basalt und Lava.Durch das Anagagebirge windet sich eine  serpentinenreiche Bergstraße. Die immergrünen Wälder und tief  eingeschnittenen Schluchten beherbergen zahlreiche seltene Pflanzen. Die etwa 1000m hohen Nordhänge des  Gebirges hüllen sich oft in Wolken.  Zwischen den Wolkenschwaden öffnet  sich der Blick auf die  atemberaubendes Natur des Gebirgszuges. San
Bekannt ist der weiße  Ort San Andres  durch die hellsandige Playa de las Teresitas, dem  Hausstrand von Santa  Cruz. Unter schattigen Baumkronen reihen sich  typische Fischrestaurants  entlang der engen Straße, die ins  Gebirgsmassiv führt.  Die Straße von San Andres windet sich hoch ins  Gebirge. Ein grüner Mantel  aus bestellten Terrassen und prächtigen  Sukkulenten verhüllt die  schroffen Bergrücken. Weiter oben erreicht man die vom feuchten Nebel  getränkte Region der Baumheide, des Lorbeer und bald den Mercedes Wald. Das Besucherzentrum mit vielen Infos über die  artenreiche Flora und Fauna  des Anaga Gebirgszuges und verschiedene  Aussichtspunkte lohnen einen  Stopp.
Hübsche kleine Orte wie  etwa  Taganana, Almaciga oder Benijo faszinieren mit atemberaubend wilden  Landstrichen, mit fantastischer Aussicht und einigen traditionellen   Restaurants. In aller Ruhe lassen sich diese entlegenen Ort im   Anagagebirge auf Teneriffa per Mietwagen erkunden.

Garachico

Garachico, im Nordwesten von Teneriffa, fasziniert die Besucher durch seine schöne Altstadt mit traditionsreichen Häusern und der kleinen Festung direkt   am Meer. Garachico verzaubert die Besucher mit verträumten Plätzen und   einem wunderschönen Kirchplatz. Einladend wirkt die verkehrsberuhigte  Altstadt von Garachico mit ihren kopfsteingepflasterten Gassen.  Altkanarische Häuser mit bunten Türen und Fenstern, verträumte Plätze  und ein  wunderschöner Kirchplatz zaubern Atmosphäre in Garachico.  Garachico wurde im Jahre 1496 auf Teneriffa gegründet. Durch den  Zuckerrohr- und  Weinanbau in dieser Region entwickelte sich Garachico  zum größten  Handelsplatz zwischen den Kanaren, Flandern, England,  Holland und  Nordamerika. Die kleine Festung Castillo de San Miguel am  Atlantik beherbergt heute ein naturkundliches Museum. Die Plaza de Juan  Gonzalez de la Torre liegt inmitten der schönen Altstadt  von Garachico  mit schönen altkanarischen Häusern und dem üppigen Grün  eines  idyllischen Parks. Weithin  sichtbar ist der Namensgeber von Garachico  (Gara - Insel, chico -  klein): Der kleine Lavafels, der vor den Toren  der Stadt wie eine Insel  im Atlantik thront

La Orotava

die  sehenswerte Stadt im Norden von Teneriffa, liegt mitten im grünen  Orotava Tal. Mit ihrem goßen  Altstadtkern ist La Orotava ei  beliebtes Ausflugsziel für Liebhaber kanarischer Architektur,  Feinschmecker,  Wanderer und Naturbegeisterte. La Orotava bietet gute Bedingungen zum  Wandern und die Nähe zu schönen Wanderwegen. Auf steilen Gassen geht es  im Ort vorbei an den imposanten Herrenhäusern der einstigen Fabrikanten  und Kaufleute. Die denkmalgeschützten Gebäude der Altstadt von La  Orotava weisen viele  Stilrichtungen auf. Es finden sich Elemente des  spanischen Barock, der  Spät-Renaissance, des Rokkoko und des  Klassizismus.

Plaza de la Constitucion
Von der blumenverzierten Plaza de la Constitucion mit traditionellem   Kaffeepavillon hat man einen weitläufigen Blick über das Orotava Tal. Im Volksmund wird der Platz deshalb Orotavas Balkon genannt.

Klöster und dreischiffige Kirche
In der Klosterkirche des angrenzenden Augustinerklosters lohnt ein Blick   auf die kunstvolle Mudejardecke und die wundervolle Schnitzarbeit des   Hochaltars. Die Iglesia Santo Domingo mit schöner Deckenmalerei,   Ausstellungen zum Kunsthandwerk und ein Dominikanerkloster aus dem 17.   Jahrhundert bieten viel Interessantes. Das ehemalige Franziskanerkloster von La Orotava brannte 1801 ab und wurde nach seinem Wiederaufbau zum   Hospital de la Santissima Santa. An der Plaza Casanas befindet  sich die Barockkirche Iglesia de la Concepcion aus dem 18. Jahrhundert.  Die  dreischiffige Iglesia wird von zwei Türmen und einer prächtigen  Kuppel  gekrönt.

Rathaus von La Orotava
Das  klassizistischen Gebäude des Rathauses von La Orotava stammt aus dem   späten 19. Jahrhundert. Auf dem von Palmen gesäumten Platz werden jedes  Jahr zu Fronleichnam farbenprächtige religiöse Bilder aus feinem   Vulkansand sowie Blätenarrangements gestreut. Hinter dem Rathaus  erwarten ein kleiner botanischer Garten sowie ein öffentlicher Park mit  Mausoleum die Besucher.

Ethnografisches Museum und Golfiomühle
Das Ethnografische Museum von La Orotava zeigt Werkzeuge und   Keramikerzeugnisse der Ureinwohner Teneriffas und vermittelt ein   anschauliches Bild vom Leben der Guanchen. In der Gofiomühle La  Maquina erfahren interessierte mehr zum Herstellungsprozess des  traditionellen  Lebensmittels der Kanaren. Frisch gemahlen wird Gofio  auch hier  verkauft.

Patrizierhäuser
Einblick in das  frühere Leben der Bauern geben die Patrizierhäuser Casas de los Balcones aus dem 17. Jahrhundert. Ihre Holzbalkone wurden aufwendig  restauriert  und gelten als die schönsten der Kanaren. In den Räumen  gibt es  verschiedene landwirtschaftliche Geräte und eine alte  Weinpresse zu  besichtigen. Darüber hinaus lassen sich Stickerinnen und  Korbflechter  bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen

La Laguna

Die  lebendige Universitätsstadt La Laguna liegt nur wenige Kilometer von   der Teneriffas Hauptstadt Santa Cruz entfernt. Die Unesco stellte die   Altstadt von La Laguna im Jahr 1999 als Weltkulturerbe unter besonderen  Schutz. Von 1496 bis 1823 war La Laguna  selbst Hauptstadt der Insel  Teneriffa, ihre Architektur von historischer Bedeutung. Beim Bau der  Stadt auf der fruchtbaren Hochebene von Agüere  verzichteten die  spanischen Eroberer auf eine schützende Stadtmauer. La Laguna war damit  die erste unbefestigte Kolonialstadt, ihre urbane  Struktur diente ihnen als Modell für spätere Kolonien in Lateinamerika.

Universitätsstadt La Laguna
Im 18. Jahrhunderts bereits wurde hier die einzige Uni der Insel  errichtet. Bis heute prägt das lebendige Treiben der Studenten die  Atmosphäre der Stadt.

Schöne, bedeutende Altstadt
Die Altstadt gruppiert sich um den ursprünglichen Kern und geht über in ein schachbrettartiges Straßennetz mit herrlichen Plätzen Plaza del   Adelantado, Plaza de la Catedral und Plaza de la Concepcion. Von der  glanzvollen Vergangenheit als Hauptstadt zeugen zahlreiche Herrenhäuser, Klöster und Kirchen.

Plaza del Adelantado
Der Platz bildet den Mittelpunkt des städtischen Lebens. Indische   Lorbeerbäume spenden den kühlenden Schatten. Ein Kiosk hält   Informationen bereit und gegenüber dem klassizistischen Rathaus startet  die für Besucher eingeführte Bahn zu einer Erkundungsfahrt.

Rathaus & andere historische Gebäude
Das freskengeschmückte Rathaus wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Auch der  heutige Sitz des Bürgermeisters, der frühere Speicher Casa del   Alhondiga und die Casa de los Capitanes Generales führen zurück in   vergangene Zeiten.

Kloster Santa Catalina & Palazzo de Nava
Der Convento Santa Catalina birgt hinter seinen Mauern einen   beeindruckenden Silberaltar. Neben dem Kloster liegt die graue   Steinfassade des Palazzo de Nava aus dem 16. Jahrhundert. Der Palast  gehörte einer einflussreichen Adelsfamilie und vereint barocke,  manieristische und neoklassizistische Elemente.

Sonntägliches Marktspektakel
Sonntags bieten Bauern der Umgebung auf dem Mercado de San Miguel frische Waren  wie Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch und Blumen an. In der Ermita am Markt  finden wechselnde Kunstausstellungen statt.

Plaza de la Catedral
Palmen, Lorbeerbäume und Schirmtannen zieren die Plaza de la Catedral. Hier   findet sich die gleichnamige klassizistischen Kirche mit barockem   Altaraufsatz und flämischen Gemälden. Die Jugendstilfassade des Teatro  Leal aus dem frühen 20. Jahrhundert fällt bei der Betrachtung des  schönen Platzes ins Auge. In dem einstigen Bischofssitz auf der anderen  Seite ist heute ein Hotel  untergebracht. Der Innenhof und die  wertvollen Marmorbödern spiegeln den  einstigen Reichtum wieder.

Iglesia de la Concepcion
An der Plaza de la Concepcion erwartet Besucher das Wahrzeichen von La  Laguna, die Iglesia de la Concepcion. Die älteste Kirche der Stadt  weist  Stilelemente der Renaissance, der Gotik und des Barock auf. Im  Inneren verbergen sich kunstvoll geschnitzte Altäre, eine barocke Kanzel und schöne Silberarbeiten.

Interessante Museen
In den Räumlichkeiten eines kunstvollen Patrizierhauses informiert das   Historische Museum von La Laguna über die Geologie, Geschichte,   Landwirtschaft, Handel und Kultur von Teneriffa. Auch das Museum  der  Wissenschaft und des Kosmos unterhalb des Universitätsviertels ist   sehenswert. Im wissenschaftlichen Erlebnispark werden den Besuchern   physikalische Gesetze vermittelt und naturwissenschaftliche Phänomene   erklärt.

Klöster - Augustiner, Dominikaner & Franziskaner in La Laguna
In der Kirche des Convento Santo Domingo findet sich die kunstvollste  Prozessionsmonstranz der Kanaren. Das Augustinerkloster Convento de San  Augustin war Sitz der ersten  kanarischen Universität. Der heute noch  erhaltene Gebäudeteil beherbergt eine bekannte Privatschule. In der  Kapelle des  Franziskanerklosters lässt sich die am meisten verehrte  Jesusdarstellung der Kanaren bewundern. Es ist eine Sevillanische  Schnitzarbeit aus dem 15. Jahrhundert und jährlich im September das  Ziel vieler Wallfahrer in  La Laguna
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Masca

liegt  hoch über der atemberaubenden Masca-Schlucht im  beeindruckenden  Tenogebirge von Teneriffa. Eine schmale Straße führ  durch herrliche  Landschaft mit bizarren Felsformationen zum kleinen  Bergdorf Masca. Der Ort im Tenogebirg  besteht aus mehreren Weilern, die in der  Berglandschaft hoch über den  fast senkrecht abfallenden, grandiosen  Schluchten thronen.Atemberaubende Natur Einige Restaurants laden  Besucher ein,  das atemberaubende Naturspektakel und die saubere Luft zu genießen.  Zwischen den Häusern wachsen schlanke Agaven, Palmen und  Bougainville. Die üppige Vegetation lässt den Ort wie eine kleine Oase  inmitten der  eindrucksvollen hoch aufragenden Felskulisse erscheinen.  Auf  Terrassenfeldern gedeihen Wein, Orangen, Feigen und Kartoffeln.  Honig und Kunsthandwerk aus Masca kann man auf dem Kirchplatz im  Ortsteil unterhalb der Straße erstehen. Als Ausgangspunkt für  Wanderungen ins Tenogebirge oder zur Küste bietet  Masca eine hübsche  Unterkünfte als Möglichkeit zur Übernachtung im  Urlaub auf Teneriffa.

Wanderung durch die Masca Schlucht
Der naturgeschützte Barranco de Masca gehört zu Teneriffa   eindrucksvollsten Schluchten. Auf einer Wanderung durch die   Masca-Schlucht hinunter zum Meer trifft man auf eine faszinierende   Pflanzenwelt. Am Fuße der Masca-Schlucht liegt der glasklare Atlantik,  der bei Ebbe einen kleinen Lavastrand freilegt. Mittags besuchen viele  Urlauber den Ort. Wer kann, sollte Masca zu einer anderen Tageszeit  entdecken.

Santa Cruz de Tenerife auf Teneriffa

Teneriffas Hauptstadt Santa Cruz hat ihren Besuchern weitaus mehr zu  bieten als  viele annehmen. Santa Cruz ist eine moderne Einkaufsstadt mit vielen  autofreien Zonen, sie besitzt einen der größten spanischen  Seehäfen des Atlantiks und mit dem nahegelegenen Strand Las Teresita  verfügt die  Stadt über einen der wenigen weißen Strände der Insel. Die  Rambla de  Santa Cruz, eine beliebte Flaniermeile mit Cafes  und kleinen Shops,  sowie unzählige Kinos, moderne Bars und Restaurants  mit überwiegend  kanarischen Spezialitäten sorgen für einen  abwechslungsreichen  Aufenthalt in Teneriffas Hauptstadt. Der  Touristenandrang ist zwar im  Vergleich zur nahegelegenen Stadt Puerto de la Cruz weitaus geringer,  dennoch besticht Santa Cruz mit einigen  besonderen  Sehenswürdigkeiten . Eine der bekanntesten ist das Auditorium, eine im Jahr 2003 eröffnete   Kongress- und Konzerthalle namens Auditorio de Tenerife. Das Gebäude,   welches stark an die Oper von Sydney erinnert und mittlerweile zum   Wahrzeichen der Stadt avancierte, wurde vom Architekten Santiago   Calatrava entworfen und befindet sich direkt am Meer. Daneben liegt der  Parque Maritimo, eine rund 22.000 qm größte Badeanlage mit mehreren   Schwimmbädern, schönen Beetanlagen und direktem Zugang zum Meer. Die   Iglesia de Nuestra Senora de la Conception, die bedeutendste Kirche von  Santa Cruz, ist ein weiteres Wahrzeichen der Inselhauptstadt. Die  Kirche mit dem nachträglich erbauten achteckigen Turm und den fünf   Kirchenschiffen wurde 1653 auf den Ruinen einer ausgebrannten Kapelle   errichtet. Neben weiteren Sehenswürdigkeiten, Denkmälern und Statuen,  welche sich auf den schönen von Palmen  gesäumten Plätzen befinden, gibt es in Santa Cruz darüber hinaus interessante Museen und zahlreiche  Ausstellungen. Ein besonderes  Highlight ist der jährliche  Karnevalsumzug, welcher nach dem Karneval in Rio der zweitgrößte der  Welt ist.

Die vergessenen Sehenswürdigkeiten

Und zum  Schluß noch einige, wie ich finde, Highlights diese Insel.  Die  vergessenen Sehenswürdigkeiten die in keinem Reiseführer zu finden sind , aber die man sich unbedingt ansehen sollte. Im Süden der Insel bei dem  Ort Abades liegt das Sanatorio de Abona. Dieses Krankenhaus wurde als Leprastation gebaut. Im Jahr 1943 wurde auf dem Hügel bei  Abades  ein komplettes Dorf,  Sanatorio de Abona, als Lepra-Station geplant und  angefangen. Man  zahlte für das Gebiet 144.000 Peseten an den Inhaber  Don Ramon Peraza y Perez. Der Vertrag wurde am 5. Februar 1944 beim  Notar  Lorenzo Martinez Fuset abgezeichnet. In dem Dorf befinden sich  ein Krankenhaus, ein Krematorium, viele Bungalows, administrative  Gebäude mit Meerblick, und eine Kirche im Franco-typischen Stil mit  einem großen Kreuz auf der Spitze, welches schon von sehr weit weg zu  erkennen ist, insbesondere von der Autobahn aus. Mit neuen  Behandlungsmethoden wurde auf den Kanarischen Inseln die  Lepra fast  vollständig ausgerottet, und somit dieses Projekt nie  beendet. Bis zu  dem Zeitpunkt wurden etwa 11 Millionen Peseten  investiert. Heute ähnelt es einer Geisterstadt. Die Lepra-Station wurde  zu militärischem Gebiet erklärt und bis zum Jahr 2000 vom 49. Infantrieregiment Teneriffa für  die Ausbildung im Häuserkampf genutzt. Im Jahr 2002 wurde das gesamte  Areal an italienische Investoren verkauft.

Die zweite Sehenswürdigkeit ist die alte Pumpstation El Gordo. Hier gibt es zwei Möglichkeiten zu diesem Gebäude zu kommen. Entweder der Weichei  Weg oder der für die Trittsicheren geländegängigen ganzen Kerle :-) Auf  jeden Fall beginnen beide Wege oberhalb des Hotels Maritim in Puerto de  la Cruz. Immer der Strasse folgen und links halten bis man an diese  Treppe kommt.

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