Südafrika

NetObjects Fusion Paper Airplane

Sabine und Michael

Die tägliche Erfahrung lehrt, das diejenigen, welche viel reisen, an Urteilskraft gewinnen; dass die Gewohnheit  - fremde Völker, Sitten und Gebräuche zu beobachten, den Kreis Ihrer Ideen erweitert und sie von manchen Vorurteilen befreit.

Francois Pierre Guillaume Guizot

Unsere erste Fernreise in diesem Jahr sollte uns in den Krüger Park nach Südafrika führen. Nach einer kurzen Autofahrt zum Stuttgarter Flughafen ging es mit einem Airbus A319 nach Frankfurt. Dort gab es dann einige Verwirrungen mit unser kostenpflichtigen Sitzplatzreservierung bei der Premium Airline Lufthansa. Hat sich was mit Premium, auf jeden Fall haben alle anderen Schuld gehabt nur die LH nicht. Endlich, als alle eingestiegen waren wurden uns zwei Gangplätze zugewiesen die in der gleichen Mittelreihe lagen. Pünktlich ging es dann schließlich  auf die Startbahn um die Flugrichtung Johannesburg in Südafrika aufzunehmen. Mit 20 Minuten Verspätung landeten wird dann in Johannesburg. Eine gute Stunde später  checkten wir dann bei der South African Airlines für unseren Flug nach Nelspruit ein. Auch dieser Flug verlief dann sehr ruhig und nach 50 Minuten und einem kleinen Snack hatten wir eine weiche Landung in Nelspruit. Schnell war der Mietwagen, ein weißer Toyota RAV 4 abgeholt und schon waren wir auf der Strasse Richtung Hazyview unterwegs. Unser Ziel war das Phabeni Gate. Nach knapp 2 Stunden Fahrt und dem Kauf der Wild Card konnten wir in den Park Einfahren.

Unsere Transportmittel

Embrear  ERJ-135
Avro RJ85
Boing 737 300
Airbus A380 800

HIer einige Informationen zum Krüger Park:
Der Krüger-Nationalpark (auch häufig englisch Kruger National Park) ist das größte Wildschutzgebiet Südafrikas.  Er liegt im Nordosten des Landes in der Landschaft des Lowyeld auf dem Gebiet der Provinz Limpopo  sowie des östlichen Abschnitts von Mpumalanga. Seine Fläche erstreckt sich vom Crocodile-River  im Süden bis zum Limpopo  dem Grenzfluss zu Simbabwe, im Norden. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 350 km, in  Ost-West-Richtung ist der Park durchschnittlich 54 km breit und umfasst  eine Fläche von rund 20.000 qKm. Damit gehört er zu den größten Nationalparks in Afrika.
Das Schutzgebiet wurde am 26. März 1898 unter dem Präsidenten Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 erhielt das Gebiet den Status  Nationalpark und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt. Im Park leben 147 Säugetriearten inklusive der Big Five, außerdem etwa 507 Vogelarten und 114 Reptilienarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten

Kruger Nationalpark

Krüger national PArk

Nach der Einfahrt in den Park ist der spannendste Moment immer der, in dem man sein erstes Tier sieht. Und es war das häufigst vorkommende Tier und zwar ein Springbock.  Unsere erste Übernachtung sollte im Skukuza Restcamp sein. Die Entfernung vom Phabeni Gate zum Skukuza Restcamp beträgt 48 Km und wir hatten dafür gute  3 Stunden Zeit. Das ist normalerweise keine Problem aber bei uns war es auf dieser Reise grundsätzlich so das wir immer in letzter Minute in unser Camp kamen da wir einfach nicht von den Tierbeobachtungen genug bekommen konnten Das Skukuza Restcamp ist das größte Resourt im Krügerpark. Es liegt auf Höhe des Phabeni Gates und somit im unteren fünftel des Parks.  Nach einem recht guten Essen im Restcamp Restaurant und einer sehr ruhigen Nacht haben wir uns am nächsten Morgen auf den Weg zu unserem nächsten Restcamp dem  Satara Restcamp gemacht.

Unser erstes Tier

Das erste Tier eine Gazelle

Das Satara Restcamp liegt 91 Km nördlich vom Skukuza Restcamp. auf der Fahrt dorthin  überquert man den Sabie River, Sandie River, Nwaswitsontso River sowie den Sweni River.  Auf der Fahrt nach Norden verlässt man nach kurzer Zeit die Grassavanne und  kommt in den Bereich niedriger bis mittlerer Büsche. Im Süden ist es eher einfach die Raubtiere wie Löwen, Hyänen und Geparden anzutreffen. In den Bereichen mit Bewaldung sind die Jagdgebiete dieser Großkatzen nicht mehr vorhanden. An den Strassen H 1-2 und H 1-3 sind die besten Möglichkeiten und auf Löwen zu treffen. Wie selbst haben dort wieder 2 junge Löwenmännchen angetroffen die gemütlich neben unserem Auto hergelaufen sind und sich in keiner Weise um das Futter in der Blechkiste gekümmert hatten. Nach einem sehr guten Brai (Kartoffeln in Folie auf dem Grill) und einem guten Bett ging es am nächsten Tag aus den Park heraus um an den Blyd River zu kommen.

Landschaften

Zentralbild Olifant River
Paul Kruger Denkmal
Hinter dem Phabenie Gate
Ausblick an der Panoramaroute
Südliche Krüger Park
Olifant River
Sonnenuntergang über dem Krüger Park
Adansonia (Affenbrotbaum)
Steppe im mittleren Krügerpark
Sabie River
Adansonia (Affenbrotbaum) Sabie River

Der Blyde River Canyon ist ein 26 Kilometer langer, bis 800 Meter tiefer und hauptsächlich aus rotem Sandstein  bestehender Canyon.  Er befindet sich an der Panorama Route westlich vom Krüger Park und gilt als eines der größen Naturwunder Afrikas.
Durch den Blyde River Canyon, der an den Bourke`s Luck Potholes beginnt fließt der gleichnamige Fluss Blyde River der  dem Thabe Chweu entspringt und im Olifantsriver endet. Ein von zahlreichen Touristen besuchter Punkt des Canyons sind die drei Rondavels, gewaltige, runde Felsen, die an die Hütten der Einheimischen erinnern. Wegen seines Ausblicks viel besucht ist auch God`s Windows  Von hieraus ging es dann am späten Nachmittag durch das Orpen Gate damit wir dann wieder in letzter Minute im Letaba Restcamp ankamen.

Blyd River

Ausblick von God`s Windows Zentrale Bild Aloe Pflanze
Regenwald Blyd River
Regenwald Blyd River
Aloe Pflanze Aussicht von God`s Windows
Berlin Falls Pottholes

Das Letaba Restcamp liegt in einer Biegung des Groot Letaba Rivers und von der Terasse des Restaurants hat man eine wundervolle Aussicht über diese Flussbiegung. Im Letaba Restcamp sind wir dann 2 Nächte geblieben. Während unseres Aufenthaltes im Letaba Restcamp haben wir an einem Morning Walk und einem Night Drive teilgenommen. Der Morning Walk ist wirklich absolut toll. Der Ranger mit dem wir und 6 andere dieses Walk gemacht haben hat unheimlich vieles erklärt und gezeigt. Er hat uns Schlafplätze von Elefanten und Flußpferde gezeigt, hat uns die unterschiedlichsten Tierspuren gezeigt und  sehr viel über die Flora und Faune des Krüger Parks erklärt. Wir haben viele Tiere direkt aus unmittelbarer Nähe gesehen wie Antilopen, Warzenschwein, Giraffen, Zebras und als krönenden Abschluß sind wir noch auf eine Elefantenherde gestoßen die dann ca. 20 Meter von uns entfernt auf der anderen Seite einer Lichtung an Frühstücken war. Wenn man diesen wunderbaren Tieren mal wirklich in der Natur direkt gegenübersteht so wird man diese Begegnung nie wieder vergessen. Im Night Drive, auf dem wir übrigens nur zu dritt waren hatten wir gut zwei Stunden eine sehr interessante Nachtfahrt durch den Park gemacht. Auch das ist ein Erlebnis welches man so schnell nicht vergisst. Aus dem Dunkeln schauen einen unendlich viele Augen an und nach der Erklärung unseres Rangers kann man an der Farbe der Augen erkennen ob es ein nachtaktives Tier (gelbes Augenleuchten) oder eine tagaktives Tiere (grünes Augenleuchten) handelt. Gerade in den Flüssen an denen man bei Tag nicht ein Krokodil sehen kann schauen einen in der Nacht unmengen  Augen entgegen

Gazellen , Zebras und Co.

Equus quagga (Zebra) Aepyceros (Impala)
Gazella (Gazelle) Connochaetes (Gnu) Connochaetes (Gnu`s)
Equus quagga (Zebra)
Syncerus caffer (Kaffernbüffel)
Aepyceros (Impala) Antidorcas (Springbock) Phacochoerus africanus (Warzenschwein)
Phacochoerus africanus (Warzenschwein)
Phacochoerus africanus (Warzenschwein)
Connochaetes (Gnu) Connochaetes (Gnu) Syncerus caffer (Kaffernbüffel) Aepyceros (Impala)
Strepsiceros (Kudu)

Durch anklicken vergrößern

Nach diesen 2 Tagen führte uns die Reise weiter zu nächsten Camp. Das Shingwedzi Restcamp. Dieses ist diesmal das nördlichste Camp das wir besucht haben. Die Landschaft hier ist mit höheren Bäumen bewachsen die für einzelne Elefanten, meist einzelne Bullen, aber auch für Giraffen und alle möglichen weiteren Paarhufer wie Zebras und Gnus eine gute nahrhafte Umgebung darstellt. Nach einer ruhigen Nacht ging es am nächsten Morgen wieder Richtung Süden unsere letzte Nacht wollten wir wieder im Satara Restcamp verbringen da wir von dort ohne große Probleme zurück zum Flughafen nach Nelspruit fahren konnten da wir am Mittags zurück nach Johannesburg fliegen wollten.

Meine direkten Verwandten :-)

Papio (Pavian) Papio (Pavian)
Papio (Pavian)
Papio (Pavian)
Papio (Pavian)

Im Satara Restcamp mal wieder auf dem letzten Drücker angekommen und noch für den Abend einen night drive gebucht. Diesmal war das Fahrzeug doppelt soe groß wie beim ersten mal und auf voll bestetzt aber trotzdem ein tolles Erlebnis. Die ersten Tiere die wir sahen waren zwei Hyänen die an der Strasse lagen udn schliefen. Die beiden haben sich absolut nicht für uns interessiert und mussten sich erstmal strecken bevor die dann nach einiger Zeit in die Dunkelheit verschwanden. Der Ranger hat wieder sehr viel interessante Dinge beschrieben und wir konnten sehr gut feststellen das Elefanten Nachts sehr unwillig auf Licht reagieren. Auf dem Rückweg zum Camp hielt der Ranger dann an stellt den Motor und das Licht aus und wir konnten einen Sternenhimmel sehen den man in Europa nur noch auf den Bergen oder auf dem Meer sehen kann. Das Band der Milchstraße lag quer vor uns am Himmel und wie konnten die Sterne mehr als nur gut genießen.

Die wahren Herscher des Krüger Parks

Elephantidae (Elefant) Elephantidae (Elefant) Elephantidae (Elefant)
Elephantidae (Elefant) Elephantidae (Elefant)
Elephantidae (Elefant) Elephantidae (Elefant)
Elephantidae (Elefant) Elephantidae (Elefant)
Elephantidae (Elefant) Elephantidae (Elefant)
Begegnung auf dem morning Walk Begegnung auf dem morning Walk Elephantidae (Elefant) Elephantidae (Elefant)

Die Jäger der Sawanne

Panthera leo (Löwe)
Panthera leo (Löwe)
Panthera leo (Löwe) Panthera leo (Löwe) Panthera leo (Löwe)
Hyaenidae (Hyänen)
Hyaenidae (Hyänen) Hyaenidae (Baby Hyänen) Hyänen beim Nightdrive
Hyaenidae (Baby Hyänen)
Panthera leo (Löwe) Hyänen bei Nightdrive Hyänen bei Nightdrive

Die wirklich hohen Bewohner

Auf dem Morning Walk Giraffa camelopardalis (Giraffe) Giraffa camelopardalis (Giraffe) Giraffa camelopardalis (Giraffe) Giraffa camelopardalis (Giraffe) Giraffa camelopardalis (Giraffe)

Alles was so kreucht und fleucht!

Golden Orb Braune Hausnatter Rainspinne Nest des Golden Orb Myriapoda (Tausendfüsser)
Golden Orb
Crocodylia (Krokodil) Chamaeleonidae (Chamäleon) Scarabaeus sacer (Pillendreher)

Die Herrscher der Lüfte

Pandion haliaetus (Afrikanische Fischadler) Tockus leucomelas (Gelbschnabeltoko) Buphagus (Madenkacker) am Hals der Giraffe Ardeidae (Reiher) Ploceidae (Webervogel) Tockus leucomelas (Gelbschnabeltoko)
 Bucorvus leadbeateri (südlicher Hornrabe)
Numididae (Helmperlhuhn) IMG_4716 (Copy) (Copy) Tockus leucomelas (Gelbschnabeltoko) Buphagus (Madenkacker) am Hals der Giraffe  Bucorvus leadbeateri (südlicher Hornrabe)
Struthio camelus (afrikanische Strauss)
Coracias caudatus (Gabelracke) Burchell-Glanzstar Coracias caudatus (Gabelracke) Aegypiinae (Geier)
Accipiter gentilis (Habicht)
Aegypiinae (Geier) Aegypiinae (Geier)

Am nächsten, letzten Tag, ging es morgens früh Richtung Nelspruit, auf dem Weg dorthin haben wir dann noch einige nette Bilder machen können und waren dann wie immer auf dem letzten Drücker am Flughafen wo wir dann sehr schnell den Wagen abgeben konnten und dann nach einem schnellen einchecken in Ruhe auf unseren Flieger warten konnten. Nach einen kurzen Flug nach Johannesburg und einen Zwischenstopp ging es dann in der Nacht zurück nach Frankfurt. Bedingt dadurch das wir Verspätung hatten war der Weg durch den Flughafen Frankfurt nur im Dauerlauf zu erledigen dun auch diesen Fliegen nach Stuttgart haben wir in der letzten Minute erreicht um dann in Stuttgart den Urlaub zu beenden.

Seitenanfang

 

Besucherzaehler 

qrcode