Südafrika
und Swasiland

NetObjects Fusion Paper Airplane

Sabine und Michael

Die tägliche Erfahrung lehrt, das diejenigen, welche viel reisen, an Urteilskraft gewinnen; dass die Gewohnheit  - fremde Völker, Sitten und Gebräuche zu beobachten, den Kreis Ihrer Ideen erweitert und sie von manchen Vorurteilen befreit.

Francois Pierre Guillaume Guizot

Wir waren vom 14.11.2013 bis einschl. 28.11.2013 in Südafrika und Swasiland. Wir sind von Stuttgart mit einer Boing 737/300 nach Frankfurt und von dort mit einem Airbus A380/800 nach Johannisburg geflogen.

Unser Airbus A380

Nach dem gut 10 stündigen Flug und einer sehr weichen Landung erreichten wir am morgen um 8:30 Uhr den Flughafen von Johannisburg. Die Einreise war schnell erledigt. Nun noch die Mietwagenstation finden und den gebuchten SUV in Empfang nehmen und schon waren wir die ersten 30 Euro, an einen Polizisten der in der Ausfahrt des Parkhauses auf Urlauber wartet, los. Mit dem Wissen am Ende der Reise hätte ich Ihm gar nichts gegeben, da wir jedoch weiter mussten haben wir halt bezahlt und das Geld ging tatsächlich in seine private Tasche.  Danach ging es dann endlich auf über die N12 und N4 nach Hazyview in unsere erste Unterkunft.

Unsere A380

Unser erste Übernachtung

Diese Lodge lag mitten in einem Waldgebiet, schön weit ab von der Strasse, sehr ruhig, und ein wirklich gepflegtes Anwesen.

Unser erste Übernachtung

Nach der ersten Nacht unter südafrikanischem Himmel gab es morgens erstmal ein gutes Frühstück und dann ging es wieder auf die Strasse Richtung Krüger Park. Wir haben uns für das Phabeni Gate entschieden da wir uns noch in Nelspruit umsehen wollten. Übrigens das Phabeni Gate wurde erst 2 Wochen vor unserer Durchfahrt zum Tor des Jahres (nicht mit der Sportschau verwechseln) gewählt und die Leute dort waren unheimlich Stolz darauf.

Phabeni Gate

Phabeni Gate
Gate des Jahres 2013

Phabeni Gate  Gate 2013

Nachdem wir durch das Tor gefahren sind haben wir erstmal alle Tiere photographiert.

Flusspferde
Springbock Er fand uns ganz lustig
Mama passt auf

Mit den Zeit wurde man dann wählerischer aber bei Elefanten, Löwen und Nashörnern wurde doch weiterhin jedes Tier abgelichtet.

Nach einem wirklich erfolgreichen, langen und extrem interessanten Tage ging es dann am Abend in unseren Rundbau im Skukuza Restcamp. Trotzdem dieses ein staatliches Camp ist und groß wie eine Kleinstadt, ist es dort sauber und ordentlich.  In allen Hütten steht das man in der Nacht nichts essbares im außen liegenden Kühlschrank lassen soll, wegen der Affen. Da ich besonders klug bin, meinte ich, habe ich einfach einen wirklich schweren Stuhl vor die Kühlschranktür gestellt. Leider stand auf dem Zettel nicht das es sich bei den Affen um ausgewachsene Paviane handelt und schon war der Kühlschrank leer.

Nachdem wir am Morgen unsere Koffer wieder gepackt und ausgechecked hatten ging es früh in den Park Richtung Lower Sabie. Wir waren den ganzen Tag in Richtung Norden zum Oliphant Camp unterwegs. Man muss das einmal erlebt haben, wir waren absolut begeistert über die Mengen Tiere und die unwahrscheinlichen Landschaften die wir gesehen haben und genießen durften.

Rundblick Lower Sabie

Rundblick um das Lower Sabie Camp

Nach einem wieder unheimlich erfolgreichem Tag mit Elefanten, Nashörner, allen Arten von Antilopen, Schakalen, Roicaats und Löwen sind wie dann wirklich kurz vor Toresschluss am Olifants Camp angekommen. Kurz einchecken und dann ab in die Hütte. Nachdem wir die Koffer verstaut hatten gab es erstmal eine Vesper. Mit Blick auf den Olifants River und den laut röhrenden Flusspferden konnten wir den Abend genießen. Als dann noch in der Ferne über dem Krüger Park ein richtig heftiges Gewitter nieder ging war der Abend noch mal so schön.

Gewitter über dem Krügerpark

Gewitter über dem Krügerpark

Olifant River

Blick von unser Hütte auf den Olifant River

Am nächsten Morgen, nach unseren Frühstück, ging es dann wieder sehr früh los. Heute sollte die Fahrt über eine Strecke von Knapp 400 Kilometer nach Mbabane in die Hauptstadt von Swasiland gehen. Wir haben uns für den Rückweg den südlichsten Ausgang des Krüger Parks  das Malelane Gate ausgesucht. Von da aus sind es dann nur noch wenige Kilometer bis zum Grenzübergang nach Swasiland. Dort muss man beachten das die Grenzübergänge meist nur bis 21:30 Uhr geöffnet sind. Die Einreise ging relativ schnell. Nachdem man alle Stempel hatte und seinen Obolus von 54 Rand bezahlte, konnten wir an die Grenzen ran fahren und dem Grenzer die Quittung zur Einreise übergeben. Wir waren nun in der Dunkelheit unterwegs und dann fing es noch an zu regnen. Jeder der schon mal sowas in Swasiland erlebt hat weiß wovon wir schreiben. Unbeleuchtete Strassen, Leute in schwarzer oder dunkler Bekleidung, große Schlaglöcher und glatten Strassen machen die Fahrt recht beschwerlich. Aber endlich gegen 22:00 Uhr kamen wir dann in Mbabane an. Der folge Tag war wohl einer der Eindruck vollsten die wir auf der Tour erleben durften. Wir hatten über Worldvision ( eine Kinderhilfsorganisation) einen Ansprechpartner und eine Schule benannt bekommen die dringend Hilfe benötigte. Wir haben also, nach einer gut 3 stündigen Fahrt auf Strassen die nur mit einem 4x4 befahren werden konnten, diese Schule besucht und unser Spenden dort abgegeben. Die Freundlichkeit all dieser Menschen die wir dort getroffen haben und kennen lernen durften war einfach überwältigend.

Unsere Patenschule

Nach diesem wirklich unglaublichem Erlebnis ging unsere Fahrt dann Richtung Süden nach Hluhluwe an den Lake St. Lucia. Hier hatten wir eine Nacht in einem der schönsten Guest Houses gebucht im Ama Zulu Guesthouse.  Nach einer wirklich guten Nacht hat uns der Besitzer Llewlyn noch tolle Tips für die Umgebung gegeben. Wir hatten uns für den Besuch des Hluhluwe Imfolozi  Game Reserve entschlossen. Auch hier hatten wir wieder viele Begegnungen mit allen Tiergattungen die in diesem Park vorkommen.

Sekretärvogel

Sekretärvogel

Rooicat

Rooicat

Pillendreher bei der Arbeit

Pillendreher

Nicht nur die großen Tiere wie Elefanten, Nashörner, Kudus und Giraffen sind absolut sehenswert, sondern auch solche Tiere wie der Sekretärvogel oder die Roicaat oder die allseits bekannten Pillendreher. Nach diesem, mit sehr vielen Begegnungen vollgestopfte Tag,  ging es dann nach Durban. Nach einer Nacht in einem Hotel fuhren wir dann morgens schon sehr früh zum Flughafen, Auto abgeben, einchecken und dann ab in den Flieger nach Port Elizabeth. Dort angekommen den neuen Wagen in Empfang genommen und schon waren wir wieder auf der Strasse zum Addo Elephant Park. Port Elizabeth ist eine nette saubere Stadt aber wenn mann erstmal aus der Stadt raus ist und Richtung Addo fährt kommt man sich teilweise vor als wenn man über eine Müllkippe fährt. Wir sind die R335 nach Norden zum Main Gate gefahren. Dort haben haben wir uns erstmal die Berechtigung zum befahren geholt da man den Eintritt immer erst in den Lodge bezahlt. So konnten wir den ganzen Tag durch den Park fahren. Es war wieder eine tolles Erlebnis, der Addo Elephant Park ist Landschaftlich vollkommen anders als der Krüger.

Indische Ozean

Das ist eine Blick nach Süden Richtung Indischer Ozean.

Auch hier sieht man wieder alle Tiergattungen und wenn man dann noch vielleicht eine Nacht Safari  mitmacht dann wird man auf alle Fälle die Big 5 gesehen haben. Unser Camp lag im Süden des Addo Parks und war echt toll. Einzel stehende Hütten mit Terrassen und voll eingerichtet. Wir konnten dort sogar Kochen da alle Gerätschaften die man benötigt vorhanden sind.

Unsere Hütte
Unser Camp Spaghetti im Krüger Park

Nachdem wir den Addo Park mit allen Sinnen genossen hatten ging es nach zwei wirklich entspannten Tagen wieder zurück auf die Straße, unser Ziel war die Garden Route und die wundervolle kleine Stadt Oudtshoorn. Auch hier waren wir wieder sehr sauber und komfortabel untergebracht, Diese kleine Stadt ist zwar am Wochenende so gut wie ausgestorben aber an jeder Ecke gibt es wundervoll blühende Bäume, es gibt einen recht guten Eisdealer und gute Restaurants, in welchem es jede Art von Fleisch (wenn man es mag) fast aller einheimischen Tiere, gibt. Aber auch für uns Vegetarier gab es dort genügend zu Essen.

Farbenpracht in Stellenbosch
Hotel Idylle

Stellenbosch

Am nächsten Tag  ging es wieder auf die Strasse, wir sind die R62 (ist die Südafrikanische Route 66) nach südwesten  Richtung Hermanus gefahren. Der nächste Ort den wir angesteuert hatten war De Kelders. Hier wollten wir zum Whalewatching. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt und die Fahrt wurde wegen zu starkem Wind abgesagt. Glücklicher Weise hat unser Unterkunftsbesitzer, der wirkliche ein echt toller Mensch ist, für uns eine Whalewatching Tour in Hermanus besorgt, denn ganz ohne wollten wir nicht weiter fahren. Leider war die Fahrt durch den wirklich starken Wind schon sehr anstrengend und wir haben leider nicht viel gesehen aber trotz allem hat sich auch diese Fahrt gelohnt.

Der erste Sprung
Er bläst

Whalewatchng vor Hermanus

Der nächste Tip den uns unser Unterkunftsbesitzer gab war das wir nicht die Pinguine bei Kapstadt sondern die Kolonie in Betty`s Bay besuchen sollten. Da es vor unsere Ankunft stark geregnet hatte waren Teile der Strasse zwischen De Kelder und Hermanus sowie der  R44 Richtung Gordons`s Bay. zeitweise gesperrt, aber auch hier hat uns unser Herbergsvater geholfen, er hat überall angerufen und sich für uns erkundigt ob wir die Strassen befahren können. Nachdem wir das nun wussten ging es auch direkt los nach Betty`s Bay.

In der Mauser
Betty`s Bay

Pinguin Kolonie vor Betty`s Bay

Weiter ging es dann an der Skyline von Kapstadt entlang, in die Weinbauregion Südafrikas, nach Stellenbosch. Dies ist eine wirklich nette kleine Stadt in deren Umkreis mit die besten Weingüter der Region liegen und bei denen man auch die köstlichen Weine probieren kann. Wir waren dann abends noch sehr gut bei einem Italiener Essen und fielen dann recht müde ins Bett. Am nächsten Morgen ging es dann nach Kapstadt rein. Glücklicher Weise hatten wir uns bis dahin schon an den links Verkehr gewohnt da Kapstadt schon ein recht ordentliches Verkehrsaufkommen hat. Zuerst in unser Hotel, den Wagen geparkt, eingecheckt und dann ab in die Innenstadt. Kapstadt selbst ist kein architektonisches Highlight aber es gibt echt nette Strassen, wie die Long Street mit Ihren wirklich schönen Häusern. Die Long Street ist auch gleichzeitig eines der Amüsierviertel Kapstadt`s so, wie die im Süden liegende, Waterfront.

Longstreet Kapstadt
Longstreet Kapstadt

Longstreet Kapstadt

Am zweiten Tag haben wir dann die gesamte Stadt mit dem Hop on Hopp off Bus erkundet. Die rote Linie fährt durch die Gesamte Innenstadt, zum Tafelberg und dann auch an der Küste durch Camps Bay wieder zur Waterfront. Leider war in der Zeit in welcher wir in Kapstadt waren die Seilbahn auf den Tafelberg wegen zu starkem Wind nicht in Betrieb. An der Talstation hat man jedoch schon mal eine recht gute Sicht auf Kapstadt und man kann von dort schon recht gute Bilder machen.

Kapstadt vom Tafelberg Kapstadt vom Tafelberg

Blick von der Talstation Tafelberg auf Kapstadt

Da wir jedoch mehr sehen wollten haben wir ein Angebot an der Waterfront angenommen und einen Hubschrauber Rundflug gebucht. Die Aussicht aus dem Hubschraubers war wirklich Atemberaubend.

Kapstadt aus dem Hubschrauber
Kapstadt aus dem Hubschrauber

Blick aus dem Hubschrauber auf Kapstadt

Nachdem wir auch noch den District Six und das alte Fort besichtigt hatten und noch die vielen Seitenstraßen, ging unsere letzter Tag in Kapstadt zu Ende.

Am nächsten Morgen ging es dann zum Flughafen, Wagen abgeben, einchecken und dann ging es mit der Kulula Airline nach Johannesburg und von dort dann mit Lufthansa zurück nach Deutschland.

Fazit: Dieser Urlaub war wie alle unsere Urlaube sehr anstrengend da wir fast jeden Tag wo anders waren und Übernachteten; aber Südafrika ist ein phantastisches Land und wir waren mit Sicherheit nicht das letze mal dort. Die Menschen, auch wenn Sie wirklich nicht viel besitzen, sind einfach nur nett und freundlich und die Landschaften und die Weite dieses Landes lassen einen nie wieder los.

In unsere Foto Galerie haben wir die, wie wir meinen, besten Bilder  eingestellt

 Viel Spaß damit!!!!

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