Südafrika

NetObjects Fusion Paper Airplane

Sabine und Michael

Die tägliche Erfahrung lehrt, das diejenigen, welche viel reisen, an Urteilskraft gewinnen; dass die Gewohnheit  - fremde Völker, Sitten und Gebräuche zu beobachten, den Kreis Ihrer Ideen erweitert und sie von manchen Vorurteilen befreit.

Francois Pierre Guillaume Guizot

Mit dem Auto nach München dann Abflug München  mit pünktlicher Ankunft  in Johannesburg. Die Einreise ging dann sehr schnell und wir wechselten das Terminal zum Weiterflug  nach Nelspruit. Nach der Ankunft in Nelspruit ging es dann zum Autoverleiher wo wir unsere recht neuen Ford Ranger Doublecap abgeholte haben.

Auf der Fahrt zum Krügerpark kam meine Fra auf die Idee zu wetten welches Tier wir als erstes sehen werden. Ich habe in dem Moment am schnellsten reagiert und sofort Impala gesagt. Der Gewinner sollte den Urlaub über Amarula ohne Ende erhalten Wie immer sind wir wieder über das Phabeni Gate in den Park eingefahren. Die Wildcard war schnell gekauft und schon waren wir nach einer kurzen Kontrolle im Park. Um das ganze abzukürzen, ich habe die Wette gewonnen. Wäre mir auch unheimlich gewesen wenn das erste Tier keine Impala gewesen wäre. Über die S1 sind wir dann am Skukuza Camp vorbei zu unserer ersten Übernachtung dem Lower Sabie Camp gefahren. Auf der Fahrt dorthin haben wir schon die ersten spektakulären Sichtungen von Elefanten, Giraffen, Büffel und sogar Hyänen gehabt. Im Lower Sabie haben wir diesmal  keine Hütte sondern eine Zelt gebucht. In der Nacht gab es eine  tolle Geräuschkulisse von  Hippos  und Löwen.. leider waren die Zelte mit River Blick alle belegt aber wir waren auch so ganz happy mit der Unterkunft!

And the winner is “IMPALA”

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                          Zweiter Tag

5 Uhr aufstehen, 6 Uhr abfahrt. So werden dann die kommenden Tage auch aussehen. Nach einem schnellen Kaffee auf der Terrasse Abfahrt unmittelbar  nach Gate Öffnung.Wir hatten an diesem Tag einfach Mega viel Glück, gleich am Anfang liefen zwei Schakale auf der Straße, danach ein großer prächtiger  Löwe und der absolute  Höhepunkt waren zwei Geparde die direkt vor unserem Auto über die Straße liefen, natürlich nicht ohne sich wie zwei Topmodells  von uns ablichten zu lassen. Danach kamen noch mehrere größere Elefantenherden mit Babys wir konnten unser Glück kaum fassen. Um die Mittagszeit haben wir dann im Satara Camp eingecheckt wo wir zwei Nächte gebucht hatten. Unmittelbar nachdem wir unsere Koffer ausgeladen hatten ging es wieder raus in den Park. Vogelschwärme ohne Ende, Geier und Büffelherden im Sonnenuntergang beendeten diesen tollen Tag den wir mit einem leckeren Salat und einem Amarula mehr als zufrieden abschlossen.

                          Dritter Tag

Pünktlich um 6 Uhr waren wir wieder auf der Straße. Die ersten Impala begrüßten und schon direkt am Gate. Die erste große Sichtung an diesem Tag war ein  Löwe in ca 50 m Entfernung der unter einem Baum seinen Kill von der Nacht verzehrte, unzählige Geier und eine Hyäne warteten schon im Hintergrund um Ihren Anteil zu erhalten., Nach zwei Stunden ging es zurück zum wohlverdienten Frühstück auf unserer Terrasse im Satara Camp. Nach dem Frühstück ging es nach Norden Richtung Olifant Camp. Auf dem Weg dorthin sahen wir  unzählig Giraffen  und alle Arten von Antilope., Den absoluten Tageshöhepunkt hatten wir auf der Rückfahrt kurz vor unserem Camp. 4 Geparden die sich die ganze Zeit in Sictweite durch das Gras bewegten aber immer auf Abstand blieben aber sehr gut zu sehen und zu fotografieren waren. Besser kann man einen Safaritag nicht enden. Nach diesem erfolgreichen Tag genossen wir den  Abend bei einem standesmäßigen Brei mit einer Flasche Amarula

                          Vierter Tag.

6 Uhr Morgens unser Standort: vor dem Ausfahrtstor um unseren Tag zu beginnen. Zuerst, schauten wir auf der 4-1 nach den Geparden vom Vortag. Leider waren die 4 nicht mehr zu sehen aber  von weitem konnten wir schon die vielen Geier sehen die sich über den Kill  hermachten ( wahrscheinlich von unseren 4 Geparden ). Ansonsten die üblichen Verdächtigen Impalas, Giraffen und auffallend viele Gnus dieses Jahr. Um 9 Uhr waren wir wieder im Camp und frühstückten erstmal ausgiebig, Danach checkten wir aus und auf ging es Richtung Olifant Camp, wie immer waren wir von der Landschaft restlos begeistert zumal wir dieses Mal einen Bungalow mit River View ergattern konnten Auf dem Weg kreuzten wir eine große Büffelherde mit mehr als  100 Tieren welche vor uns die Straße überquerten, ein tolles Erlebnis! Mittags ging es nochmal raus Richtung Letaba, zwar kann der Norden nicht mit der Tiervielfalt des Südens  mithalten aber die Vegetation ist wahnsinnig schön. An einer Wasserstelle sahen wir eine größere Herde Elefanten, ein schöner Abschluss eines perfekten Tages. Abends stand nochmal ein Brei mit einem gigantischen Sonnenuntergang über dem Olifant River an, es ist und bleibt unser Lieblingscamp.

                          Fünfter Tag

Was macht man im Kürgerpark morgens um 6 Uhr? Genau man steht vor dem Tor damit man wieder raus kann. Genau das haben wir auch an diesem Morgen gemacht. Wir waren kaum auf der Strasse da sahen wir eine Hyänen Mama  mit ihren 3 Kindern am Straßenrand. So fing der Tag ja schon wieder gut an, einige Zebras und wieder viele Gnus. Um 08 Uhr waren wir wieder im Camp  um auf unserer Terrasse die uns einen fantastischen Blick auf den Olifant  River bot ein schönes Frühstück einzunehmen. Nach dem Frühstück packten wir die Koffer, checkten aus und machten uns auf den Weg zum Skukuza Restcamp. Unterwegs sahen wir an einem Wasserloch erst 4 Badende Elefanten. Als wir diese beobachteten  kamen nach und nach einige andere Gruppen dazu  so das zum  Schluss über  50 Elefanten das Wasserloch zum baden und trinken nutzen. Es ist immer wieder eine toller Anblick wenn diese mächtigen Tier zusammen spielen. Erst nach über einer halben Stunde konnten wir und wieder losreißen.  Es machte soviel Spaß ihnen zuzusehen. Nach dem einchecken im Skukuza Restcamp stellten wir nur kurz die Koffer ab und schon waren wieder auf der Straße und wurden mit einer Löwin ca 30 Meter unter einem Busch entfernt belohnt, was für ein schöner Tag! Nach einem mega Sonnenuntergang gings zurück ins Camp wo wir den Abend mit einem guten Abendessen beendeten.

                                     Sechster Tag 

Nachdem wir pünktlich um  6 Uhr das Tor durchfuhren, sahen wir schon  nach wenigen Km  am rechten Straßenrand eine Hyäne mit einem Baby das war kaum älter als 3 Wochen. Was für ein Start in den Tag. Weiter ging es auf einem Loop. Dort fuhren wir ca 10 km als eine Löwin mit ihren zwei Kindern aus dem Busch kam und sich mitten auf die Straße  vor unsere Auto legte und ihre Jungen säugte.  Wir schossen ein Foto aufs andere als von uns völlig unbemerkt rechts eine andere Löwin direkt seitlich an unseren Auto vorbei lief und so nah kam das Ihr Fell an unseren Lack schabte. Wir konnten es nicht fassen dass wir auf dieser Safari soviel Glück hatten mit unseren Sichtungen. Die Löwenfamilie blieb dann solange ungestört liegen bis ein anderes Auto dazu kam und die kleine Familie hat sich dann ins Unterholz verzogen.

Danach war wieder Frühstück angesagt, wir waren noch ganz aufgekratzt wegen unseren Löwen und genossen unseren Kaffee wieder auf unserer Terrasse. Später ging es wieder auf die Straße und wir sahen noch viele Elefanten, und unsere zuverlässige Impalas.

Unseren letzten Abend im skukuza Camp beendeten wir mit einem Essen auf der Terrasse mit Blick auf den Sabie River.

                          Siebter Tag

Das ist unsere letzter Tag im Krüger Park. Auf dem Weg zu Krüger Gate nochmals  3 Rhinos und einer schönen Sichtung von Zebras, Gnus und Impalas die alle friedlich und gemeinsam  auf einer Lichtung grassten. Auf der Fahrt nach Piet Retief, ca 360 km, konnte man  teilweise sehr schöne Landschaften bewundern aber die meiste Zeit für man durch Nutzwald und Bananenplantagen. Bei der Ankunft in unserem Guesthouse Bel Air waren wir positiv überrasch. Die Zimmer waren super und sehr sauber, nach unseren geliebten aber rustikalen Camps eine schöne Abwechslung. Abends gingen wir noch zum Italiener und beschlossen auch diesen Tag mit leckerem Essen.

                          Achter Tag

Um 7 Uhr saßen wir schon am Frühstück, es gab Eier, Röstis, Pilze, Yoghurt Müsli also alles was man für den Start in den Tag braucht. 10:30 waren wir im Hluhluwe Imfolozi Park in unser Camp dem Hilltop Camp welches auf einem Berg mit spektakulärem Ausblick liegt. unser Unit war riesengroß mit Terasse in herrlicher Aussichtslage. Kurz eingecheckt und schon waren wir wieder im Park unterwegs. Der Park ist bekannt für seine Nashörner und wir mussten nicht lange warten und entdeckten schon die ersten in einem Schlammloch, in schöner Eintracht mit den Büffeln. Der Park ist der älteste in Südafrika, wunderschön hügelig mit abwechslungsreicher Vegetation. Das Hiltop Camp ist echt schön und die Halbpension die wir hatten haben wir natürlich vollkommen genossen.

Ein leckerer Cocktail beendete diesen Tag.

                          Neunter Tag

Wie jeden Morgen waren wir um 06:00 im Park unterwegs und sahen von weitem schon drei Autos stehen was schon immer vielversprechend ist, und tatsächlich sahen wir, wenn auch hinter einem Busch 3 Löwen. Leider waren Sie etwas kamerascheu. Danach sahen wir von weitem 4 Giraffen, und Zebras. Um 08:00 gings zurück ins Camp zu einem ausgiebigen Frühstück. Weiter gings in den südlichen Imfolozi Teil, dort sahen wir 7 Breitmaul Nashörner im Schlamm ( SPA ) liegen, eine kleine Zebraherde stand auf der Straße und zwei jüngere Zebras balgten und spielten minutenlang miteinander was echt unterhaltsam war. Später sahen wir noch einige Elefanten, und ein Rhino mit Kind was nur wenige Meter von uns entfernt war, dass war schon sehr beeindruckend.

Auch dieser Abend endete mit einem Cocktail.

Der Abend war jedoch noch nicht ganz beendet. Als wir in unsere Unterkunft zurück kamen und das Bett aufschlugen lag unter dem Kopfkissen meiner Frau eine kleine Überraschung. Ein Skorpion hatte das Bett entdeckt und dachte wohl das er dort die Nacht verbringen kann. Fehlanzeige. Mit einer Gefäß haben wir den kleinen Kerl eingefangen und dann der Natur wieder übergeben.

                        Zehnter Tag

Heute geht es aus dem Park Richtung Durban. Unser letzter tag hat begonnen. Am folgenden Tag soll es dann wieder Nach Hause gehen. Also Koffer packen und alles im Auto vertauen. Auch heute gab es für meine Frau eine kleine Überraschung.  Sie hatte eine Tasche zu Auto gebracht. Ich wollte mit dem Koffer aus dem Haus raus, öffne  die Türe und dort lag eine Boomslang (Dispholidus typus). Ein sehr giftige grüne Baumschlange vor der Tür. In ihrer Hektik schoss sie vor und stelle sich an der Hauswand auf. In diesem Moment kommt meine Frau und ich sage nur da ist eine Schlange. Sie hat sich erschrocken ist aber echt cool geblieben und die Baumschlange konnte dann schnell ins Unterholz verschwinden. Eine wirkliche Überraschung am frühen Morgen.

Zur Fahrt nach Durban gibt es nicht viel zu Berichten. Am Mittag sind wir angekommen und haben den Nachmittag noch für einen Besuch im XXXX PArk genutzt. Das ist jetzt keine Park mit großem Wildbestand aber Landschaftlich einfach sehr schön und die Kombination mit Wald, Wasser und Sumpfbereiche  lassen einen den Park wirklich genießen. Nach einer ausführlichen Rundfahrt ging es dann für unsere letzte Nach nach Durban. Noch einen kurz Abstecher ans Meer ging es zur letzten Übernachtung.

Am folgenden tag ging es dann nur noch zum Flughafen. Fahrzeug abgeben und dann auf den Abflug warten.

Es war wie immer eine echt tolle Zeit und wir freuen uns schon auf den Besuch im Frühjahr 2018.

 

 

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