Mallorca

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Sabine und Michael

Die tägliche Erfahrung lehrt, das diejenigen, welche viel reisen, an Urteilskraft gewinnen; dass die Gewohnheit  - fremde Völker, Sitten und Gebräuche zu beobachten, den Kreis Ihrer Ideen erweitert und sie von manchen Vorurteilen befreit.

Francois Pierre Guillaume Guizot

Hier möchten wir diesmal keine Rundreise oder ähnlichen beschreiben. Wir waren bisher  schon 11 mal auf Mallorca, entweder zusammen mit einem Mietwagen oder Sabine mit Freundinnen und ich mit einigen Kumpels zum Motorrad fahren. Diese Insel bietet wirklich für jeden etwas, vom Wandern über Motorrad fahren, entspannen oder Party  für jeden ist etwas dabei. Wir waren bisher immer nur im Winter oder Frühjahr auf dieser schönen Inseln denn die Menschenmassen in den Sommermonaten sind nicht so unser Ding. Wir möchten hier die schönsten Orte und Straßen vorstellen damit Ihr euch ein Bild von dieser Insel machen könnt Ich kann nur jedem Motorradfahrer empfehlen mal auf diese Insel zu kommen und sich hier die Strassen unter die Räder zu nehmen. Es gibt wirklich tollen Kurven und Strassen die einem viel Freude bereiten und einen zu immer neuen Aussichtspunkte mit grandiosem Blick über die Insel bringen.

mallorca

 

Palma de Mallorca Le Seu
Ganz klar die Nummer 1 in dieser Stadt ist die Kathedrale der heiligen Santa Maria. Im Volksmund wird sie meist kurz  Le Seu was im katalanischen “Der Bischhofssitz” bedeutet,  genannt. Die Grundsteinlegung war am Neujahrstag 1230. Die Kathedrale wurde auf den Grundmauern einer Mosche erbaut. Fertiggestellt wurde sie erst im 20. Jahrhundert. Einige Fakten zu diesem Bauwerk.

Hier einige Fakten:
Das gewaltige Hauptschiff hat eine Höhe von 43 Meter
Die Säulen erreichen eine Höhe von 20 Meter
Die Kathedrale verfügt über eines der größten Rosettenfenster der Welt mit 1235 Glasstücke und einem Durchmesser von 12 Meter
Der schmiedeeiserne Baldachin über dem Hauptaltar ist vom bekannten katalanischen Architekten Gaudi entworfen.

Die Fenster sind mit eine wichtiger Grund die Kathedrale morgen gegen 10;00 Uhr an einem sonnigen Tag zu besuchen. Die Sonnenstrahlen brechen sich dann in dem Rosettenfenster und verteilen die Farben dann im gesamten Kirchenschiff, Ein wirklich unvergesslicher Anblick.

Schloss Belver
Das Schloß liegt am Stadtrand auf einem 112 Meter Hohen Berg. Die Runde Bauform ist absolut einmalig in Spanien. Heute befindet sich im unteren Geschoss ein Museum über die Stadtgeschichte von Palma de Mallorca, weiterhin befindet sich im ersten Stock die Kapelle San Marcos, der Sala de Jovellanos, den Thronsaal, die Küche und die Sammlung Despuig mit klassischen Skulpturen besichtigen. Im katalanischen bedeutet Belver soviel wie schöne Aussicht und die hat man von dem Ort wirklich. Man kann über die gesamte Bucht von Palma de Mallorca und auch auf die Kathedrale Le Seu.

Der Palast Palau de l'Almudaina
Der Palast steht direkt neben der Kathedrale Le Seu. Der Palast dient dem spanischen König Juan Carlos während seines alljährlichen  Sommerurlaubes auf Mallorca als Amtssitz und ist daher der Öffentlichkeit nur teilweise zugänglich. Ein Führung lohnt sich trotzdem da die flämischen Wandteppiche die Geschichte  Spaniens erzählen. Weiterhin wird ein kleiner Salon besichtigt der noch heute für öffentliche Empfänge genutzt wird. Auch kann man einen wundervollen ruhigen Spaziergang durch die angegliederten Gärten machen

Märkte
Samstags gibt es in Palma einige Flohmärkte/Märkte zu erkunden: von  10:00 bis 14:00 Uhr auf der Avenida Gabriel  Alomar, Kunsthandwerkermarkt (Textilien, Schmuck, Keramik etc.) von  10:00 bis 14:00 Uhr auf der Plaza Major.Trödelmarkt im Poligono Son  Fusteret von 10:00 bis 14:00 Uhr.

Serra de Tramuntana
Die Serra de Tramuntana (kastillisch: Sierra de Tramontana) ist ein Gebirgszug im Nordwesten Mallorcas. Der gleiche Name bezeichnet eine der sechs Landschaftsregionen (comarques) von Mallorca, die nach der Gebirgskette benannt ist, aber etwas über  die Fläche des Gebirges hinausreicht. Im Jahr 2008 betrug die  Einwohnerzahl der Region Serra de Tramuntana 109.870 gemeldete Bewohner. Am 27. Juni 2011 erklärte die UNESCO die Serra de Tramuntana zum Welterbe. Die Berge der Serra de Tramuntana bedecken eine Fläche von 1.067  km² und erstrecken sich auf eine Länge von mehr als 90 Kilometer. Sie  sind der Lebensraum von rund 20.000 Einwohnern, von denen etwa die  Hälfte in Soller  leben. Das Hauptgebirge nimmt den gesamten West- und Nordwestteil Mallorcas ein. Die Serra de Tramuntana steigt am Puig Major, der höchsten Berg Mallorcas, bis auf 1445 Meter an. Die ganze Region ist durch Strassen und Wanderwege wirklich gut erschlossen. Es gibt sehr gute Wanderkarten und man kann die Insel eigentlich das ganze Jahr über bewandern. Eine Besonderheit sind die Schneehäuser.  In den Zeiten als es noch keine  elektrischen Kühl- und Frieranlagen gab wurde in den  Wintermonaten auf den hohen Bergen der Schnee gesammelt und in eigens  dafür bestimmtem Häusern eingelagert und zu Eis verdichtet;  Isoliermaterialien wie Stroh verhinderten das vorzeitige Abtauen. In den warmen Jahreszeiten wurde das Eis in den tiefer liegenden Orten  verkauft. Zahlreiche dieser ehemaligen Schneehäuser befinden sich, in  verschiedenen Stadien des Verfalls, in den höheren Lagen der Serra de  Tramuntana.. Diese Häuser sind heute noch als Ruinen zu besichtigen.Rund um Soller sind auch die meisten Orangenplantagen angesiedelt und im Frühjahr wenn die Mandelblüte im vollen Gang ist dann ist auch die Erntezeit der Orangen

Cap de Formentor
Cap de Formentor ist das östliche Ende der Halbinsel Formentor auf Mallorca .Die Mallorquiner nennen die Halbinsel auch Treffpunkt der Winde. Cap de Formentor, die eindrucksvolle Steilküste mit dem höchsten Punkt Fumart 384 Meter über dem Meeresspiegel, und die dazugehörigen Buchten wie Cala Fiquera, Cala Murta und Cala Pi de la Posada liegen am nördlichsten Punkt der Balearen-Insel Mallorca. Die 13,5 Kilometer lange Straße, die von Port de Pollensa  zum Cap de Formentor führt, wurde von dem italienischen Ingenieur Antonio Paretti gebaut, der auch für die berühmtere Straße nach Sa Calobra verantwortlich zeichnete. Nachdem man einige Kilometer  nach Port de Pollenca  auf der PM 221 gefahren ist erreicht man einen Aussichtspunkt auf der linken Seite der Straße. Für Leute die es noch ein bisschen besser mögen geht an dem Parkplatz eine kleine Strasse nach rechte den Berg rauf bis zu einem Aussichtspunkt von wo man nach einem kleinen aufstieg dann einen der Wachtürme besteigen kann und von dort hat man eine unheimlich tollen Blick auf die Küstenlinie und die vorgelagerten Inseln. Wer sich für diese Wachtürme interessiert gibt es eine wirklich gute Seite auf welcher auch die Standorte der Wachtürme gezeigt werden.

Port de Andratx
Im Südwesten Mallorcas liegt der schönste Yachthafen der Insel. Viele Segelschiffe und Motorjachten kann man hier bestaunen und wenn man Glück hat auch den einen oder anderen Promi. Denn viele haben sich auf den Hügeln Rund um die Bucht Badia de Andratx ihr Feriendomizil gesichert. Daher bietet der Hafenort auch eine Vielzahl an Restaurants und Bars, die sich wie Perlen auf einer Schnur entlang der Südseite der Bucht aneinanderreihen.  Man sollt auch unbedingt mal am Abend hierher kommen und sich der Stimmung des Hafens hingeben und die Stimmung in sich aufnehmen. Wenn man mit einem auto unterwegs ist sollte man sich noch unbedingt das Cap de la Mola ansehen.

La Granja
Südlich von Valldemossa, in der Nähe der Stadt Espoleres, liegt das alte Landgut La Granja. Die Quelle von La Granja war bereits den Römern als Quell für die Fruchtbarkeit dieses Landgutes bekannt. Der heutige Eigentümer Cristobal Segui­ Colom restaurierte das Gebäude 1968 und machte es zu einem sehenswerten Museum, in dem man viel über die Lebensart und das handwerkliche Geschick der Menschen aus längst vergangenen Zeiten erleben kann. Mittwochs und Freitags kann man hier Handwerkern in mallorquinischen Trachten bei ihrer Arbeit zuschauen, oder Volkstanzgruppen auf dem Platz vor dem Herrenhaus bewundern, und für einen kleinen Aufpreis sich an mallorquinischen Köstlichkeiten satt essen. Doch an diesen Tagen kommen auch die Touristenbusse und La Granja wird fast zum Rummelplatz. Daher sollte man sich überlegen, ob man die Atmosphäre des Landguts nicht lieber an einem anderen Tag auf sich einwirken lässt. Die schmackhaften Bunyoles (Ölgebäck) oder den mallorquinischen Wein kann man trotzdem kostenlos probieren.

Mirador de Ses Animes
Einen der wenigen gut erhaltenen Talaies kann man in spektakulärer Lage auf der Strecke zwischen Estellencs und Banyalbufar besichtigen und auch besteigen. Dieser Aussichtpunkt, Mirador de Ses Animes genannt, bietet ein einmaliges Panorama entlang der Nordküste. über eine Eisenleiter steigt man innen den Turm hinauf und blickt steil hinab auf das wunderbar blaugrüne Meer und die Terrassen von Banyalbufar. Bei den Bergdörfern Estellencs und Banyalbufar lohnt sich ebenfalls ein kurzer Stopp, um durch die schmalen Gassen zu spazieren. Beides sind beliebte Ziele bei Individual-Touristen. Die Felsbucht  Cala Estellences  lädt zum Baden ein. Besucher von Banyalbufar können etwas weiter östlich in Port des Canonge schwimmen gehen. Die lange Fahrt hinab zur Küste ist aber nur geübten Fahrern zu empfehlen.

Valldemossa
Valdemossa ist berühmt geworden durch ein Liebespaar, das den Winter 1838/39 hier verbrachte. Frederic Chopin und seine Lebensgefährtin, die Schriftstellerin Georg Sand. Ihre Unterkunft war eine Zelle im Kartäuserkloster von Valldemossa, mit einem kleinen Vorgarten und Blick in das Tal .Tausende Besucher ströhmen jährlich in die Zellen 2 und 4 des Kartäuserklosters, auf der Suche nach den Hinterlassenschaften dieses Paares. Der Ort Valldemossa selber ist in den Nebengassen, abseits des Touristenrummels, ein verträumter Ort geblieben, mit schönen Häusern, umgeben von einer reizvollen Landschaft. Nach einem ausführlichen  Rundgang sollte man noch einen Abstecher Richtung Norden nach Port de Valdemossa  unternehmen. Die kurvenreiche und teilweise enge Abfahrt in die kleine Bucht sollten allerdings nur erfahrene Fahrer wagen. Der winzige Hafenort hat einen kleinen Kieselstrand, der selbst in der Hauptsaison nicht überfüllt ist.

Ermita de la Trinitat
Auf der Straße von Valldemossa Richtung Deia , kurz hinter einer Tankstelle, geht auf Höhe eines Restaurants geht rechts im spitzen Winkel eine schmale Straße hinauf zur abgelegenen Ermita de la Trinitat. die Ermita ist  noch immer von Mönchen bewohnt und bewirtschaftet. Der Eingang wirkt zunächst abweisend, doch tritt man durch die kleine Tür in den Innenhof und geht rechts hinunter zur Terrasse, kann man einen der schönsten Ausblicke erleben, den die Insel zu bieten hat. Dieses sollte man jedoch unter der Woche machen da am Wochenende die Mallorquiner am Wochenende immer hierher kommen um an den Grillplätzen Ihr Tage zu verbringen

Soller
Zum Pflichtprogramm eines Mallorca-Urlaubs gehört eine Fahrt mit dem 'Roten Blitz'. So wird liebevoll die Eisenbahn genannt, die noch heute die 1912 gebaute Strecke von Palma de Mallorca nach Soller befährt. Dabei solltem man die Fahrt von Palma de Mallorca nach Soller machen da man in dieser Fahrtrichtung die wirklich besten Aussichten genießen kann. Gezogen wird der Zug durch ein vierachsigen Zweirichtungs-Triebwagen der Gattung AABFHV (360 kW, 33 t, 50 km/h), deren elektrischer Teil von Siemens stammte. Wer nach der Fahrt noch nicht genug bekommen hat der kann dann noch die einzige Straßenbahn auf Mallorca steigen und sich die 5 Km lange Strecke entlang transportieren lassen. Nach erfolgter Fahrt sollte man sich unbedingt noch durch die engen Gassen dieser wirklich wundervollen Stadt treiben lassen.

Jardins de Alfabia
Die Gärten von Alfabia erreicht man über die MA-11 von Palma Richtung Soller. Kurz vor der Tunneleinfahrt liegt rechts von der Straße - etwas versteckt hinter dem Restaurant Ses Porxeres - die Zufahrt zum Parkplatz der Jardins de Alfabia. Die Gartenanlage wurde von den Arabern angelegt und ist ein Beweis für deren einmalige Gartenkunst. Durch den hohen Grundwasserspiegel am Fuß der Serra d Alfabia ist eine einmalige Oase entstanden. Überall plätschert und sprudelt das Wasser und lässt den Garten zu jeder Jahreszeit grünen und blühen. Im Schatten der hohen Palmen und Platanen herrschen selbst im Hochsommer noch angenehme Temperaturen. In einem Laubengang gibt es einen Brunnen den man aus der Ferne starten kann, aber Vorsicht das Wasser wandert durch den Laubengang bis es einen schließlich erreicht und nass macht. Das Herrenhaus beinhaltet eine reichhaltige und teure Bibliothek und wunderschöne Möbel und Gemälde.

Castell d Alaro
Vom romantische Bergdorf Orient kommend führt kurz vor dem Ortseingang von Alaro eine ausgeschilderte Straße hinauf zur Burgruine Castell de Alaro welche in  822m Höhe auf dem Rücken des Puig d Alaro liegt. Die erste Hälfte der Strecke hinauf führt über eine enge nicht sol tolle Strasse die man aber gut mit dem Auto fahren kann. Kurz vor der Finca es Verger wird die Straße immer schlechter bis man dann von einer Schranke an der Weiterfahrt gehindert wird. Nun hat man 2 Möglichkeiten, wenn der Wagen er hergibt, nach Rückfrage beim Wirt der Finca, die Schranke öffnen lassen und dann noch weitere 15 Min. über eine wirklich schlechte Strasse weiter empor zu fahren bis es dann nicht mehr weitergeht. Die letzen 15 Min. muss man dann nun doch zu Fuß zurücklegen. Leute die zum Motorrad fahren hier sind und deren Moped dieses zuläßt sollten unbedingt diese Strasse fahren. Ganz oben wird man mit einem gigantischen Ausblick auf Mallorca verwöhnt. bei welchen der Blick bei guten wetter bis Palma gehen kann.

Sa Calobra
Die Straße nach Sa Calobra ist eine Attraktion Mallorcas, sie ist nicht gerade ein Geheimtipp, doch die waghalsige Serpentinenstrecke im Norden der Insel ist immer ein Erlebnis und Torrente de Pareis ist selbst in der Hauptsaison ein Ort der Ruhe, wenn man bereit ist ein paar Meter in die Schlucht zu laufen.Die 12 Km lange Strecke ist mit engen Kurven und Serpentinen bepickt und vor allem in der Mittagszeit wenn einem Reisebusse entgegen kommen ist es wirklich eine Abenteuer diese Strecke zu fahren, Am Ende der Straße kann man denn den Wagen abstellen udn muss das letzte Stück bis zum Strand laufen. Mann kann auch vorher noch in einer der Bars einen kleinen Snack oder Drink nehmen. Ich habe mich dort schon einige mal im Februar beim Motorrad fahren aufgewärmt..  Wer noch ein bisschen Wandern will sollte nun den Bachlauf  folgen, gerade außerhalb der Saison ist man hier alleine und kann sich dem Anblick der steilen Felswände und der Ruhe hingeben.

Santuari de Lluc
Das Kloster Lluc (aus dem lateinischen: Heiliger Wald) ist bereits seit dem  Mittelalter der bedeutendste Wallfahrtsort Mallorcas. Die weitläufige  Anlage liegt umsäumt von Wäldern auf 400m Höhe in einem Bergtal des  Tramuntana Gebirges. Man erreicht das Kloster über die MA-10 von Soller Richtung  Pollenca. Ein paar hundert Meter nach der Abzweigung Richtung Inca biegt  man links in die ausgeschilderte Straße Richtung Lluc ab. Der wichtigste  Teil ist die Kapelle welche man über einen Seitentür rechts neben dem Hauptaltar der Kirche erreicht. Hier wird die schwarze Madonna aufbewahrt zu welchem die Gläubigen schon seit Jahrhunderten pilgern.

Pollenca
Für eine Ausflugsfahrt nach Pollenca sollte man auf jeden Fall einen Sonntag wählen, denn dann findet in der Innenstadt ein großer Obst- und Gemüsemarkt statt, der mehr Flair ausstrahlt, als die reinen Touristenmärkte. Hinterher sollte man sich auf jeden Fall noch die Zeit nehmen ein wenig durch die engen Gassen der Altstadt zu spazieren, die immer wieder malerische Ansichten bietet. Nahe der Pfarrkirche Nostra Senyora del Angeles, kann man die von Zypressen beschatteten 365 Stufen hinauf zum Kalvarienberg hinaufsteigen, auf dem sich in ca. 170 m Höhe eine kleine Kapelle und eine rettende Bar mit Erfrischungen befindet Wenn man Pollenca Richtung Palma de Mallorca verlässt sollte man der Beschilderung Puig de Santa Maria um auf den 300 m hohen Klosterberg zu kommen. Mann sollte jedoch nicht den ganzen Berg hinauf zu fahren da die Strasse im der oberen hälfte echt mies wird. Besser den Wagen stehen lassen und einen gemütlichen Spaziergang machen. Oben dann angekommen wird man mit einem phantastischen Blick über Mallorca bis hin zur Küste belohnt.

Cap de Formentor
Die nordöstlichste Spitze Mallorcas, das Cap de Formentor, ragt weit in das blaue Meer hinein. Da dieses wohl einer der bekanntesten Punkte ist sollt man in der Hauptreisezeit mit sehr viel Verkehr rechnen. Jedoch sollte man die Strasse die von Port de Pollenca unbedingt mal fahren vor allem wenn man zum Motorrad fahren hierher gekommen ist. Nach kurzer Zeit erreicht man den ersten Aussichtspunkt der Mirador del la Nao heißt. Von dort hat man  einen atemberaubenden Blick über die wildzerklüftete Felsenküste . Mehrere aneinander gereihte Aussichtsterrassen, die mit Treppen verbunden sind, bieten immer wieder neue, reizvolle Ansichten. Gegenüber dem Parkplatz am Mirador führt eine enge Straße (Sackgasse) hinauf zu einem hoch gelegenen alten Wachturm, von dem man ebenfalls einen spektakulären Panoramaausblick hat. Aber Vorsicht, das ist keine einfach zu fahrende Strasse.

Coves de Campanet
Von der Autobahn MA-13 Palma - Sa Pobla fährt man die Abfahrt 37 ab und folgt den Schildern Richtung Coves de Campanet. Die erst im Jahr 1945 entdeckte Höhle ist zwar kleiner als ihre Konkurrenten an der Ostküste - Coves del Drach und Coves de Harms - wirkt aber unberührter und natürlicher. Auf spektakuläre Licht- und Musikeffekte hat man hier verzichtet, denn die hat die Höhle gar nicht nötig.

Els Calderers
Wenn man die MA-15 von Manacor nach Palma fährt, folgt man hinter Vilafranca de Bonany der Beschilderung Richtung Els Calderers' auf der rechten Straßenseite. Nach kurzer Fahrt über einen Teil der Ländereien des Landsitzes erreicht man den großzügigen Parkplatz der Anlage .Das 1750 erbaute Landhaus der Adelsfamilie Veri, und die dazugehörigen Gärten und Wirtschaftsgebäude sind liebevoll hergerichtet worden und äußerst sehenswert.

Puig de Randa
Südlich von Algaida auf der Straße nach Lluchmayor zweigt auf halben Wege eine Straße links ab zu dem Ort Randa, Von hier aus führt die Straße hinauf zum 542 m hohen Puig de Randa, auf dem sich drei sehenswerte Klosteranlagen befinden. Durch zahlreiche Kurven geht es durch eine malerische Landschaft langsam bergauf. Auf halbem Wege erscheint rechts der Straße eine Toreinfahrt, die zum Ersten der drei Klöster führt. Das im 15. Jahrhundert errichtete Kloster Santuari Nostra Senyora de Gracia klebt förmlich am Fuße der senkrecht aufragenden Felswände. Man hat den Eindruck, dass die Felsenwand sich schützend um das kleine Kloster legen wollte. Ein Fußweg führt an der schön bepflanzten Anlage vorbei zu einer kleinen Aussichtsplattform, die einen weiten Blick die Sierra de Levante bietet.Die Straße führt nun weiter hinauf zum Gipfel des Puig de Randa, vorbei an einer Sendestation. Am Ende der Straße erreicht man den großen Parkplatz der Klosteranlage Santuari Nostra Senyora de Cura, das im 13. Jahrhundert gegründet wurde. Im westlichen Bereich der Anlage befindet sich eine Aussichtsterrasse von der man bei guter Sicht bis nach Palma sehen kann.

Ermita de Betlem
Ruhe vor dem Trubel der Touristenorte bietet die kleine Einsiedelei Ermita de Betlem. In Arta angekommen, fährt man zuerst Richtung Burghügel, den man schon von weitem erkennen kann. Um zur Ermita de Betlem zu gelangen, biegt man kurz bevor die Straße zur Festungsanlage hinaufführt links ab und fährt über eine kleine Landstraße in Richtung der Berge. Nach einer Strecke von ca. 9 km, die kurvenreich durch eine malerische Landschaft führt, erreichen wir die Eremita. Das Auto kann man auf einer kleinen Stellfläche vor dem Eingangstor zur Einsiedelei abstellen. Sensationelles gibt es hier nicht zu sehen. Doch hier findet man die Atmosphäre, die das "andere Mallorca" ausmacht. Das alte Gemäuer der Einsiedelei, die Stille, der Duft der Pflanzen und der Ausblick auf das blaue Meer lassen vergessen, dass sich nur ein paar Kilometer entfernt die Touristen an den Stränden stapeln. Dieser Kontrast macht Mallorca so einmalig. Man findet auf der einen Seite Trubel und Unterhaltung  und andererseits diese ruhige Oasen, die einen in eine andere Welt versetzen.

Arta
Schon aus der Ferne kann man den Kalvarienberg und die Kirche Santuari de Sant Salvador erkennen. Wer dort hinaufpilgern möchte, sollte sein Fahrzeug schon im Bereich der Durchgangsstraße abstellen und über die kleine Fußgängerzone hinauf zur Wehrkirche bummeln. Neben einigen kleinen Geschäften befinden sich links und rechts der 'Flaniermeile' zahlreiche Bars und Restaurants, die zum Verweilen einladen. Spätestens nach dem 'Abstieg' zurück zum Auto, sollte man sich hier eine Pause gönnen. Der Weg hinauf zur burgartigen Wehranlage ist ausgeschildert und führt über dem Placa de Espanya an dem schmucken  Rathausgebäude vorbei. Erstes Ziel ist die wuchtige Wehrkirche Transfiguratio del Senyor, die man unbedingt auch von innen besichtigen sollte. Der Eingang für Besucher ist am rechten Treppenaufgang. Die Vielzahl der Altäre, die sie beherbergt, sind absolut sehenswert.

Castell de Capdepera
Schon aus der Ferne kann man die Burganlage von Capdepera auf dem zur Gründerzeit strategisch wichtigen Burghügel erkennen. Da der Weg mit dem Auto durch die engen Gassen von Capdepera recht beschwerlich ist und es auch nur wenige Parkmöglichkeiten vor dem Burgtor gibt, sollte man den Wagen in der Nähe der Placa Espanya in der Innenstadt parken. Am besten folgt man, aus Richtung Son Servera kommend, den an der Durchgangsstraße ausgeschilderten Weg zur Sportanlage des Ortes. Von diesem leicht erhöhten Platz hat man auch eine gute Möglichkeit ein erstes Foto von der Burganlage zu knipsen.über die schon genannte Placa Espanya erreicht man schnell die 147 Treppenstufen, welche geradlinig direkt zum Eingang der Festung führen. Die Burganlage mit ihrer zinnenbewehrten Mauern und Wachtürmen bietet im Inneren immer wieder schöne Ansichten. Von der rundum begehbaren Festungsmauer hat man einen schönen Rundblick, u. a. bis nach Cala Rajada.

Santuari Sant Salvador
Die burgartige Klosteranlage Sant Salvador (Heiliger Erlöser) liegt  südwestlich von Felantix in Sichtweite des Castell de Santueri und  bietet ein tolles Panorama über die Ebene Es Pla und die östlichen  Küstenorte. Bei klarer Sicht hat man einen großartigen Blick auf den  Tramuntana Gebirgszug im Norden der Insel. Auf der Straße von Felanitx Richtung Portocolom biegt man  nach kurzer Fahrt rechts ab und fährt die gut ausgebaute, ca. 4,5 km  lange Serpentinenstraße hinauf auf den gleichnamigen, 509m hohen Berg  Sant Salvador. Auf halbem Weg passiert man eine kleine Kapelle, die 1910 zur Erinnerung an den Fund der kleinen Marienstatue errichtet wurde,  die heute hinter dem Altar der Klosterkirche zu sehen ist. Oben angekommen beeindruckt die 7m hohe Christusstatue, die stolz auf einem 37m hohen Turm thront.  Das Heiligtum Sant Salvador wurde im Jahr 1348 gegründet.  Anfang des 18. Jahrhunderts wurde mit dem Bau der mehrstöckigen  Klosteranlage begonnen. Ihren Festungscharakter erhielt sie aufgrund  zahlreicher Piraten-übergriffe. Sie ist eine der beliebtesten  Pilgerstätten auf Mallorca.

Castell de Santueri
Südöstlich von Felanitx liegt hoch oben auf einem Tafelberg das Castell de Santueri. Folgt man der Ausfallstraße von Felanitx nach Santanyi, biegt man nach ca. 2 km links ab. Vorbei an Orangen-, Mandel- und Olivenbäumen, folgt man der kurvenreichen Straße hinauf bis zum Castell. An einem kleinen Parkplatz am Fuße der mächtigen Festungsmauern angekommen verlässt man sein Gefährt und steigt zu Fuß den stufigen Weg hinauf zum Eingang der gut erhaltenen Befestigungsanlage. Oben angekommen beeindruckt die 7m hohe Christusstatue, die stolz auf einem 37m hohen Turm thront. Sie ist die Spende eines vermögenden  Mallorquiners und wurde 1934 eingeweiht. Beim Gang zur Klosteranlage blickt man rechts auf das auf einem Fels  errichtete Steinkreuz "Picot" aus dem Jahr 1957. Ein schönes Fotomotiv ist die kleine Brunnenanlage vor dem  Eingang zum Innenhof, über den man die Klosterkirche erreicht. Das 1716  fertig gestellte Kirchengebäude wirkt von außen schlicht, ist aber  innen prunkvoll ausgestattet und durchaus sehenswert.

 

 

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