Lanzarote

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Sabine und Michael

Die tägliche Erfahrung lehrt, das diejenigen, welche viel reisen, an Urteilskraft gewinnen; dass die Gewohnheit  - fremde Völker, Sitten und Gebräuche zu beobachten, den Kreis Ihrer Ideen erweitert und sie von manchen Vorurteilen befreit.

Francois Pierre Guillaume Guizot

Das Jahr 2015 haben wir wieder mit einer kleinen Reise begonnen. Die erste Reise in dieser Saison führte uns nach Lanzarote. Da ich ein eingeschriebener Vulkan Fan bin war der Besuch dieser Insel ein Muß. Schnell waren wir wieder am Flughafen in Stuttgart und der Flug nach Lanzarote war in knapp 3,5 Stunden erledigt und wie immer war der Mietwagen schnell am Counter abgeholt und schon waren wir auf der Insel unterwegs.

Die Kanarischen Inseln liegen im Atlantik in einer geographischen Region, die als Makaronesien bezeichnet wird. Dazu zählen auch die Kapverden  die Azoren, der Madeira-Archipel und die Ilhas Selvagens. Zwischen rund 27° 38' und 29° 30' nördlicher Breite  sowie 13° 22' und 18° 11' westlicher Länge  befinden sich die Kanaren , auf gleicher Breite mit beispielsweise der Sahara, Kuweit und Florida. Es gilt, im Gegensatz zum spanischen Festland, die westeuropäische Zeit.

Lanzarote ist die nordöstlichste der sieben großen Kanarischen Inseln, die im Atlantischen Ozean  eine von Spaniens siebzehn autonomen Gemeinschaften bilden. Lanzarote liegt rund 140 Kilometer westlich der marokkanischen Küste und rund eintausend Kilometer vom spanischen Festland entfernt. Hauptverkehrsanbindung ist der Flughafen Arrecife . Als erste vollständige Insel wurde Lanzarote 1993 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt.

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Arrecife (Hauptstadt)

Arrecife ist die Hauptstadt von Lanzarote mit etwa 40.000 Einwohnern. Noch vor 200 Jahren gab es hier nur einen kleinen Hafen, der zur damaligen Hauptstadt Teguise gehörte, und erst im letzten Jahrhundert begann sich die Stadt so langsam zu entwickeln. Die Bewohner sind hauptsächlich Einheimische, Touristen kommen eigentlich nur zu einem Tagesausflug in die Stadt, um dann festzustellen, dass es schönere Plätze auf Lanzarote gibt als hier. Arrecife ist bis auf wenige Ausnahmen eine Stadt mit kleinen verwinkelten Gassen, die außer an den wenigen markanten Plätzen noch nicht vom Tourismus geprägt ist. Das macht sie vielleicht auch wieder reizvoll. Besonders viele Sehenswürdigkeiten hat Arrecife auch nicht, sieht man mal von einigen markanten Punkten ab.
Das Castillo de San Gabriel, ein kleines Kastell, liegt auf einer der Uferpromenade vorgelagerten kleinen Insel. Man erreicht es von der Promenade über die Puente de Las Bolas. Im Kastell lohnt es sich, einmal das Archäologische Museum zu besuchen, in dem Schätze aus Ausgrabungen gezeigt werden.

Mirador del Rio

Der wichtigste Aussichtspunkt der vielen, die der  lanzarotenische Künstler, Architekt, Maler und Bildhauer Cäsar Manrique  erschuf. Dieser einmalige Aussichtspunkt, am Nordende der Insel, auf der  Spitze einer 479 Meter über dem Meer gelegenen Klippe nach Nordwesten  schauend. Vom Mirador del Rio aus haben wir einen einzigartigen Blick auf das  komplette Chinijo-Archipel, wobei die Sicht auf La Graciosa besonders  beeindruckend ist. Ebenso wie der visuelle Effekt mit dem Blick auf die Felswand, der durch die Bauart des Gebäudes erzielt wird und den man ansonsten nur erreichen könnte, wenn man mit einem  Fallschirm unterwegs wäre.

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Jardin de Cactus

Der Cactus Garten ist einer der letzten Werke Cäsar Manrique's.  Der Künstler entwarf in einem alten Steinbruch einen Garten und  verwandelte diesen in ein unglaubliches Forum unzähliger Kakteen.In diesem riesigen Kakteengarten findet man alle Arten von Kakteen,  die in Vulkanstein Picon (Kieselart) oder Rofe (Lava-Asche) wachsen, welche die lanzarotenischen Landwirte auch für ihre Pflanzen  benutzen, da diese die Feuchtigkeit sehr lange speichern.

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TEGUISE

Teguise bis 1852 Hauptstadt der Insel Lanzarote hat sich in eines der größten Kultur- und Touristenzentren der Insel verwandelt. Nichtsdestotrotz konservieren die Straßen mit ihren Palästen, Klöstern  und großen Plätzen nach wie vor den Geschmack der €žalten Zeiten und  erzählen von vergangenen Jahrhunderten und den Geschichten, die sich  hier vor Jahren ereignet haben.Teguise liegt im Zentrum der Insel, etwa 10 km von der  Küste entfernt, auf einer Höhe von ungefähr 220 m über dem Meer. Nicht  nur die Auseinandersetzungen zwischen Moslems und Christen, auch die  Angriffe der Freibeuter hat der Ort erlebt und überstanden. Teguise verfügt auch über ein reich gefülltes Museum, das - wunderschön angelegt und an reich künstlerischen und monumentalen  Schätzen - mit mittelalterlichem Charme zu einem Besuch einlädt.  Kanarische Baukunst und das großzügige Weiß des Kalksteins finden hier  ihren einzigartigen Ausdruck.

PIRATERIE-MUSEUM CASTILLO DE SANTA BARBARA

Die Geschichte der kanarischen Inseln ist seit der  vorspanischen Epoche von Piratenüberfällen geprägt. Immer schon fanden  regelmäßig Plünderungen und Entführungen von Ureinwohnen statt, die  später als Sklaven verkauft wurden. Nach der Eroberung Amerikas  jedoch nahm die  Präsenz von Piraten im Archipel deutlich zu, die in den Gewässern  navigierten und auf die Rückkehr der Flotte aus Amerika warteten, die  in den Häfen der Inseln anlegten. Die Kanarischen Inseln waren das Objekt von zahllosen Verteidigungsplänen von Militär-Ingenieuren. Der wichtigste und  umfassendste wurde 1588 von Leonardo Torriani entworfen, im Auftrag des Königs Philipp II .Die Burg, die sich heute über dem Vulkan Guanapay erhebt, ist das  Resultat von verschiedenen baulichen Aktivitäten, die ihren Ursprung in der Mitte des 15. Jahrhunderts hatten, als Agustin de Herrera y Rojas  entschied, angesichts der ständigen Piraten-Attacken unter denen  Lanzarote litt, ein uneinnehmbares Refugium zu bauen. Die Burg diente  nicht nur als Aussichtspunkt, von dem man das Meer nach Gefahren  absuchen konnte, sondern ebenfalls als Refugium für die Einwohner und  als Gefängnis. Das Castillo de Santa Barbara steht auf den Resten der Burg, die  Lancelotto Malocello zu Beginn des 14. Jahrhunderts errichtete.

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SALINAS DE JANUBIO

An der Süküste Lanzarotes, etwas außerhalb vom Fischerdorf El Golfo,  befindet sich die Salzgewinnungsanlage Salinas de Janubio, die durch  eine Landzunge vom offenen Meer getrennt wird. Die terrassenförmig  angelegten Salzgärten stellen eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten  der Region dar, da sie bei Sonneneinstrahlung in faszinierenden  Farbtönen schimmern.  In dem Gebiet Janubio bildeten sich bereits 1895 Salinen, woraufhin im  gleichen Jahr mit dem Bau der Saline Janubio begonnen wurde. In früheren Zeiten pumpten Windmühlen das salzhaltige Meerwasser in die oberen  Becken der mehrstufigen Beckensysteme. Später übernahmen elektrische  Pumpen diese Aufgabe. Durch die Sonneneinstrahlung verdunstete das  Wasser und das zurückgebliebene stark angereicherte Wasser wurde in  kleinere Becken geleitet. In den kleinen Becken konnte das Salz  auskristallisieren und wurde später abgeschöpft. Nach diesem einfachen  und schonenden Verfahren wurde bereits in der Bronzezeit Salz gewonnen.  Das ehemals begehrte Salz wurde früher als Konservierungsmittel von den  Fischern genutzt. Im 19. Jahrhundert wurden jährlich 10.000 Tonnen des  groben Salzes produziert.

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PUERTO DEL CARMEN

Puerto del Carmen liegt im Südosten von Lanzarote und ist  eines der größten Touristenzentren der Insel. Hier gibt es mehr als 6 km wunderschöne, vor den Passatwinden geschützte Strände (Playa Grande,  Los Pocillos und Matagorda sind die größten) und ein umfangreiches  Hotelangebot. Außerdem gibt es jede Menge Sportmöglichkeiten, darunter  Windsurfing, Bootsfahrten, Sport-Hochseefischen, Tauchen und vieles  mehr. Puerto del Carmen ist auf Lanzarote mit Sicherheit DER  ORT für Nachtschwärmer, da es hier die meisten Bars, Diskotheken und  Pubs gibt. Sowohl im Gebiet Varadero, als auch an der Avenida de las  Playas entlang findet man an Gastronomie und Lokalen etwas für jeden  Geschmack.

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La Cueva de los Verdes

Die Höhle Cueva de  los Verdes befindet sich im Norden der Insel Lanzarote, in der Gemeinde  Haria, und integriert in die weite Vulkanlandschaft des Naturschutzgebiets von Malpais de La Corona.Seine Bildung ist das Ergebnis der eruptiven Tätigkeit des Volcan de la  Corona, die zu einem ausgedehnten unterirdischen vulkanischen Tunnel von mehr als 6 Km. lang, dass verläuft von der Vulkankegel ins Meer  geleitet. Eine vulkanische Tunnel wird durch Abkühlung und Verfestigung  der Oberfläche eines Lava in Berührung mit Luft als Magma fließt  weiterhin innerhalb produziert. Die teilweise Loslösung des Daches eines Teils dieses Tunnels ist die Struktur namens "Jameo", das ist nur zur  Eröffnung oder Mundbereich, dass der Zugang zu den verschiedenen Höhlen  ermäglicht.Der Bereich der Cueva de los Verdes, der besichtigt werden kann, wird aus einem Kilometer von überlagerten Galerien gebildet, mit vertikalen Verbindungen zwischen ihnen. An einigen Stellen befinden sich bis zu drei Schichten, die es dem Besucher erlauben, neue Räume  aus unterschiedlichen Perspektiven zu entdecken.Besonders spektakulär erscheint das Farbspektrum, das die Gewölbe und Wände der Grotte schmücken. Die rötlichen Farben  entstehen aufgrund der Oxidation des Eisengehaltes des Basaltgesteins

Los Hervideros

Los Hervideros ist die wilde Lavaküste zwischen El  Golfo und den Salinas de Janubio. Dem Besucher bietet sich hier ein  bizarres Schauspiel, in dem die Wellen des Meeres mit Urgewalt gegen die schroffen Felsen knallen. Die Wellen erzeugen eine kochende Gischt, die einen wunderschönen Kontrast zum schwarzen Lavagestein bilden.  Teilweise spritzen die Wasserfontänen turmhoch. Das Wasser hat mit  seiner Kraft Löcher und Schneisen in die Felsen geschlagen, und die Lava an dieser Küste grottenartig ausgehöhlt. Hier kann man sich stundenlang aufhalten und diesem Naturschauspiel zuschauen.
Los Hervideros erreicht man auf der Straße von Janubio nach El Golfo.  Man folgt der Beschilderung bis zu einem großen Parkplatz. Dort findet  man einen Aussichtspunkt, von wo man einen wunderschönen Blick über die  wilde Lavaküste hat.

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El Jable

Das Gebiet zwischen Tinajo und La Caleta de Famara. Die Straße führen durch eine Sand/Dünen Region, feiner Sand bedeckt oft die Straße und manchmal bläst einem der Wind den Sand in die Augen. In  der Ferne sieht man, sofern die Sicht gut ist das Famara Massiv und die  kleinen weißen Häuser von La Caleta.
El Jable ist auch - und nicht die Sahara - verantwortlich für die  Strandbildung im Süden der Insel. Die Strände von Puerto del Carmen sind aus dem Sanddünengebiet El Jable entstanden. Nördliche Passatwinde  haben über Millionen von Jahren den feinen Sand nach Süden getragen, wo  er sich im windgeschützten Gebiet von Puerto del Carmen ablagerte.

Los Ajaches

Los Ajaches im Süden Lanzarotes sind neben dem  Famara Massiv im Norden die höchsten und ältesten Bergzüge der Insel.  Ihre Entstehung liegt ca. 19 Millionen Jahre zurück.
Es gibt eine einzige Durchgangsstrecke über die Berge, die ihren  höchsten Punkt am Balcon de Fermes (siehe dort) hat und sich dann in  langen Windungen bis zur Hauptstraße von Arrecife/Yaiza etwas östlich  von Uga schlängelt.
Im Süden fallen die Ajaches steil ab und treffen dort bei den Salinas de Janubio auf die Straße nach Playa Blanca.
Die Los Ajaches sind ein beliebtes Wandergebiet. Wer gut zu Fuß ist kann über Playa Quemada bis nach Puerto del Carmen auf schönen, einsamen,  aber ungefährlichen Wanderwegen die Gegend zu Fuß durchqueren.

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El Rubicon

Eine endlos wirkende Ebene im Süden der Insel, die zwischen den Salinen und den Papagayo Stränden liegt. Hier gibt es keine Orte, nur ein paar vereinzelte Gehöfte. Man durchquert diese Ebene, wenn man nach Süden auf der Landstraße LZ-2 nach Playa Blanca fährt, oder auf der alten Landstraße neben der Hauptstraße, was ein wenig ruhiger und beschaulicher ist. Hier wächst kein Baum und kein Strauch, und auch der Anblick des im Dunst irgendwann auftauchenden Ortes Playa Blanca ist wegen der vielen Baukräne am Horizont zur Zeit wenig erbaulich.

Famara

Eine der schönsten Gegenden Lanzarotes ist die Playa de Famara. Vom Ort La Caleta, wo man sein Auto am besten stehenläßt, wandert man zu Fuß am Famara Strand unterhalb des Famara Kliffs entlang. Ein imposantes Bild, auf der einen Seite der weite Strand mit einer herrlichen Brandung, auf der anderen Seite die hohen und steilen Felsen des Kliffs. Am Strand findet man im hinteren Teil diverse Burgen, die vor dem Wind schützen. Baden ist hier sehr gefährlich. Die Brandung erzeugt einen starken Sog, und selbst geübte Schwimmer haben hier ihre Probleme. Bei starkem Nordwestwind ist der Strand ganz überspült und die Wellen peitschen bis in die Steinburgen. Dann ist Baden unmöglich, allein schon wegen der Steine die das Wasser immer wieder heranspült. Aber allein das Beobachten dieses Naturschauspiels lohnt sich.

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La Geria

Vulkankegel, endlose, von schwarzer Lavaasche bedeckte Felder,  grünende Weinreben, die sich tief in eigens für sie gegrabene Trichter  ducken und halbkreisförmige Natursteinmauern, die die Pflanzen vor dem  unerbittlich wehenden Nordostpassat schützen das sind die Elemente,  die La Geria zu dem formen, was es ist: Eine weltweit einzigartige  Kulturlandschaft im Herzen von Lanzarote.

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El Golfo

El Golfo ist ein zum Ozean hin geöffnetes Amphitheater, das  durch die Eruptionen von 1730 entstand. Die Lagune, die den Grund des  Halbkreises einnimmt, bildetet sich aufgrund des versunkenen Kraters.  Die grüne Farbe erklärt sich durch die dort befindlichen Algen. Der Vulkan besteht aus porösem Tuffstein, in dem die Zeit und die Kraft der Natur spektakuläre Formationen geschaffen hat.Das Meer läuft durch den Krater und lässt so einen  wunderschönen Strand mit schwarzem Sand entstehen, der einen herrlichen  Kontrast zu dem satten Grün des kleinen Sees bietet, mit dem das Meer  unterirdisch zusammenläuft. Da dieser See zum Naturschutzgebiet erklärt wurde, ist das Baden hier verboten.

Naturpark Timanfaya und die Feuerberge Montanas del Fuego.

Heute fasziniert hier die einmalige Vulkanlandschaft Timanfaya mit  ihren Lavameeren, verschiedensten Gesteinsstrukturen, geothermischen  Veränderungen und Vulkanröhren. 1974 wurde das Gebiet zum Timanfaya Nationalpark erklärt, der eine  Fläche von 51km² mit einem Umkreis von 30km aufweist und im Süden von  Lanzarote in der Nähe des Örtchens Yaiza  liegt. Die geologischen Ereignisse sind nicht nur von wissenschaftlichem  Interesse, sondern haben auch für den staunenden Naturliebhaber Einiges  zu bieten. Diese Landschaft als Ergebnis eines ebenso ungestümen wie  zerstörerischen Naturphänomens konfrontiert den Besucher mit einer  Atmosphäre unbarmherziger Gewalt, in der gleichzeitig der Beginn neuen  Lebens steckt. Im Herbst 1730 tat sich in der Ebene des Timanfaya die Erde auf -  darauf folgte eine der längsten Eruptionsphasen der Erdgeschichte. Sechs Jahre lang förderten über 100 neue entstandene Krater Feuer und Asche an die Erdoberfläche. Glühende Lava begrub weite Teile der Insel  unter sich. Der ganze Südwesten von Lanzarote wurde durch die unglaubliche Kraft der Natur noch einmal völlig verändert. Ein Dutzend Dörfer  wurden vernichtet, und ein großer Teil des fruchtbarsten Landstrichs Lanzarotes  zerstört. So entstand das malpais (schlechtes Land), eine schwarze Steinwüste, in der jedes Leben wie ein Wunder erscheint.

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Fazit:
Eine wirklich tolle Insel gerade wenn man auf Vulkane und minimalistische  Landschaften steht. Keine Badeinsel aber viele tolle Dinge zum ansehen und auch zum wandern sehr geeignet, jedoch im Gegensatz zu Gran Canaria, absolut keine Insel auf der man als Motorradfahrer seinen Spaß finden kann.

 

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