Hohe Tatra

NetObjects Fusion Paper Airplane

Sabine und Michael

Die tägliche Erfahrung lehrt, das diejenigen, welche viel reisen, an Urteilskraft gewinnen; dass die Gewohnheit  - fremde Völker, Sitten und Gebräuche zu beobachten, den Kreis Ihrer Ideen erweitert und sie von manchen Vorurteilen befreit.

Francois Pierre Guillaume Guizot

Dieses Jahr ging die erste längere Ausfahrt (5 Tage)  wieder in östlicher Richtung. Es stand  eine Rundfahrt durch Polen, Tschechischn,  Slowenien und Österreich an. Dabei wollten wir die den bayrischen Wald, das Erzgebirge die Zittauer Berge, dass Elbsandstein Gebirge und natürlich die hohe und niedere Tatra  und zum guten Schluß dann noch Niederösterreich um- bzw. durchfahren. Treffpunkt in diesem Jahr war in Heidenheim von wo es dann auf die 466 quer durch das Nördlinger Ries nach Nürnberg. Nachdem wir dieses Verkehrsknotenpunkt hinter uns gelassen hatten ging es quer durch das Frankenland am Grafenwöhr vorbei  Richtung Marktredwitz. Kürz nachdem wir dann Selb links liegen lassen hatten fuhren wir eine kleines Stück durch die tschechische Republik um diese dann bei Bad Brambach wieder zu  verlassen. Das Wetter war einmalig so das wir die Strassen und die Landschaften ausgiebig genießen konnten. Weiter ging es durch das Vogtland über kleine, wenig befahrene Strassen auf welcher mann die Moped gut und genussvoll bewegen konnte. Nachdem wir wir das Vogtland hinter uns gelassen hatten ging es quer durch das Erzgebirge um zu unserer ersten Übernachtung, nach Augustusburg zu kommen wo wir in der Jugendherberge in der Augustusburg dann unser erstes Bettenlager bezogen hatten .Der sächsische Kurfürst August lies das Schloss Augustusburg zwischen 1568 und 1572 errichten. Der Platz war  wohl gewählt. Weithin sichtbar erhebt sich  das Jagd- und Lustschloss auf einem 516 m hohen Quarzporphyrkegel über  dem Zschopautal. Nach einem guten Abendessen im Cafe  vor Friedrich und einigen kleinen Bieren im Schloßhof gaben wir den ersten Tag gut beendet

Am zweiten Tag ging es dann weiter durch das Zschopautal immer entlang der tscheschichen Grenze bis wir bei Bad Schandau dann auf die Elbe trafen. Dieses Elbtal ist wirklich wunderschöne und kurz vor Bad Schandau hat mann einen tollen Blick auf die Burg Hohnstein. Weiter ging es an der Elbe lang durch Bad Schandau bis wir kurz nach dem Grenzübergang in Hrsenko auf die 25861 abgebogen sind um dann  quer durch die böhmische Schweiz, bzw. dem Naturschutzgebiet Narodni zu fahren. Weiter ging es dann nach Zittau um dort kurz nach der Grenze ein wirklich riesiges Loch in der Erde zu sehen in welchem  im Tagebau Kohle abgebaut wird um ein einziges Kohlekraftwerk mit Kohle füttern zu können. Wenn man man die Ausmaße dieses Lochs gesehen hat kann man nicht glauben das es in seinen Ausdehnungen nur das drittgrößte in Polen und Platz 83 der Weltrangliste inne hat. Immer weiter ging es an der Grenze mit laufenden wechsel zwischen Sachsen und Tschechien Unsere Tagesetappe war dann in Pec Pod Snezkoua zu Ende und auch dieser Tag war wieder sehr gut und  das Wetter war wieder ohne Tadel. Nach einen erfrischenden Dusche und einem ausführlichen Abendessen ging es dann in den 18 Stock in die Bar und der Abend wurde mit einiges Drinks gemütlich  beendet.

Am dritten Tag ging es dann an der Schneekoppe vorbei  quer durch das Riesengebirge mit laufenden Grenzüberfahrten zwischen Tschechien und Polen
Das Riesengebirge gehört zum den Sudetengebirge und dieses wiederum gehört wie auch die Hohe- und Niedere Tatra zu den Karpaten die sich bis nach Rumänien ziehen. Wundervolle Strassen und Felsformationen kann man dort sehen und die Strassen sind wirklich gut befahrbar. Kurz vor unserer Tagesziel mussten wir in Namestovo gang schnelle die Straße verlassen um unter dem Vordach eines Dikounters Platz zu finden bevor der Hagel richit einsetzte. Nach eine guten Stunde konnten wir dann die Fahrt auf Überfluteten und mit Hagel bedeckten Strassen fortsetzen. Der nächste Pass war dann ein wenig rutschig und man musste gut aufpassen das die Straße nicht auf einmal viel zu schmal wurde.

Der vierte Tag war dann die südliche Umfahrung der Tatra und die Anfahrt nach Österreich. Die Strassen sind nun keine wirklichen Herausforderungen aber die Route die ausgearbeitet wurde führte uns über viele kleine und kleinste Strassen quer durch Tschechien nach Österreich. Wenn das Wetter dann noch mitspielt macht es nochmal soviel Spaß.  Da jedoch das Wetter, wie man auf den Bilder sehen kann an diesem tag nicht so das gelbe von ei war, war die Fahrt zwar wieder gut aber im Regenkombi und auf nassen verregneten Strassen kann man die Fahrt halt nicht so genießen wie in der sonne und unter blauem Himmel.

Der letzte Tag war dann die Rückfahrt die wir bedingt durch die weiter der Strecke dann teilweise auf Autobahnen zurückgelegt hattend amit wir am letzten tag dann zumindest gegen Abend wieder in heimischen Gefilden waren.

Diese Tour haben wir bereits 3 mal gefahren und nun kennen wir diese im strahlenden Sonnenschein, im Dauerregen mit Schnee und wie in diesem Jahr in einem Sonnen - Wolken- Regenmix. Egal welches Wetter ansteht die Tour macht jedes mal wirklich viel Spass.
 

 

Besucherzaehler 

qrcode